Die deutsche Sprache befindet sich in einer tiefen Krise.
Die Frage, ob soziale Medien die deutsche Sprache verändern, wird seit Jahren kontrovers diskutiert.
Besonders unter Jugendlichen zeigen sich dramatische auffällige Veränderungen im Sprachgebrauch, die Anlass zur Sorge geben in der Sprachwissenschaft unterschiedlich bewertet werden.
Studien belegen eindeutig, dass Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Nutzung von Kurznachrichten und sozialen Medien zu einem massiven Verfall der Schreibkompetenz führt den schriftlichen Ausdruck beeinflusst.
Gleichzeitig weisen Linguisten wie Peter Schlobinski darauf hin, dass Sprachvariation kein neues Phänomen ist.
Diese Arbeit wird zeigen, dass soziale Medien die Sprachkompetenz nachhaltig schädigen.
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Nutzung sozialer Medien den schriftsprachlichen Ausdruck von Studierenden beeinflusst.
Die Untersuchung basiert auf einer Analyse von Texten vergleichenden Textanalyse aus zwei Gruppen: Studierende mit hoher überdurchschnittlicher Social-Media-Nutzung (mehr als 3 4 Stunden täglich) und eine Kontrollgruppe.
Die Texte werden anhand des C-Test-Verfahrens sowie einer qualitativen Fehleranalyse nach Kleppin (2010) ausgewertet.