Textvergleich: Exposé »Sprachverfall durch soziale Medien«

Version A (Entwurf, 3. Feb.) → Version B (nach Feedback Prof. Weber, 7. Feb.)

Gestrichen Hinzugefügt Verschoben / umformuliert

Die deutsche Sprache befindet sich in einer tiefen Krise. Die Frage, ob soziale Medien die deutsche Sprache verändern, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Besonders unter Jugendlichen zeigen sich dramatische auffällige Veränderungen im Sprachgebrauch, die Anlass zur Sorge geben in der Sprachwissenschaft unterschiedlich bewertet werden.

↑ Argumentation abgeschwächt: Von »Krise« zu offener Fragestellung. Wertung durch wissenschaftliche Perspektive ersetzt.

Studien belegen eindeutig, dass Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Nutzung von Kurznachrichten und sozialen Medien zu einem massiven Verfall der Schreibkompetenz führt den schriftlichen Ausdruck beeinflusst. Gleichzeitig weisen Linguisten wie Peter Schlobinski darauf hin, dass Sprachvariation kein neues Phänomen ist.

↑ Neuer Satz ergänzt (Gegenposition Schlobinski). Formulierung von »belegen eindeutig« zu »deuten darauf hin« abgeschwächt.

Diese Arbeit wird zeigen, dass soziale Medien die Sprachkompetenz nachhaltig schädigen. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Nutzung sozialer Medien den schriftsprachlichen Ausdruck von Studierenden beeinflusst.

↑ Inhaltliche Änderung: These (»wird zeigen«) durch offene Forschungsfrage ersetzt. Das verändert den gesamten Ansatz der Arbeit.

Die Untersuchung basiert auf einer Analyse von Texten vergleichenden Textanalyse aus zwei Gruppen: Studierende mit hoher überdurchschnittlicher Social-Media-Nutzung (mehr als 3 4 Stunden täglich) und eine Kontrollgruppe. Die Texte werden anhand des C-Test-Verfahrens sowie einer qualitativen Fehleranalyse nach Kleppin (2010) ausgewertet.

↑ Methodik präzisiert: Konkretes Auswertungsverfahren ergänzt. Schwelle von 3 auf 4 Stunden angehoben.