Anthropic verdreifacht seinen Umsatz und sichert sich Googles Chipfabriken

Anthropic hat eine erweiterte Partnerschaft mit Google und Broadcom geschlossen, die dem Unternehmen Zugang zu mehreren Gigawatt an TPU-Rechenkapazität verschafft. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass seine annualisierte Umsatzrate 30 Milliarden Dollar überschritten hat. Ende 2025 lag diese Zahl noch bei rund 9 Milliarden.

Die neue Infrastruktur soll ab 2027 verfügbar sein und wird laut Anthropic überwiegend in den USA betrieben. Broadcom, das die TPU-Chips für Google fertigt, hat einen Produktionsvertrag bis 2031. Der Deal ergänzt Anthropics bestehende Zusammenarbeit mit Amazon Web Services und Nvidia. Claude läuft bereits auf allen drei großen Cloud-Plattformen: AWS Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Azure Foundry. Rund 3,5 Gigawatt Rechenleistung sollen durch die Partnerschaft hinzukommen.

Die Geschäftszahlen zeigen, wie schnell sich der Markt für KI-Dienste auf Unternehmensebene entwickelt. Mehr als 1.000 Geschäftskunden geben inzwischen jeweils über eine Million Dollar pro Jahr für Claude aus. Im Februar waren es noch rund 500. Die Verdopplung innerhalb von sechs Wochen deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach leistungsfähigen Sprachmodellen im Unternehmenseinsatz weiter anzieht.

Der Zeitpunkt ist nicht ganz unkompliziert. Nachdem das Pentagon Anthropic kürzlich als mögliches Lieferkettenrisiko eingestuft hatte, meldeten sich laut Berichten über 100 Unternehmen mit Bedenken bezüglich ihrer Zusammenarbeit. Die neue Infrastruktur-Partnerschaft signalisiert, dass Anthropic seinen Expansionskurs ungeachtet dessen fortsetzen will. Ein Börsengang ist für Oktober 2026 im Gespräch.

Quellen

Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung.

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