KI – Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist keine Zukunftsmusik mehr, sie ist schon längst Alltag. Ob du Texte schreibst, recherchierst, Bilder generierst oder Probleme löst – KI-Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Midjourney haben die Art verändert, wie wir arbeiten und denken. Hier findest du Anleitungen, Tipps und Hintergrundwissen, um diese Werkzeuge nicht nur zu benutzen, sondern tatsächlich zu beherrschen.

Prompt Engineering, Bildgenerierung, Automatisierung, ethische Fragen – die Themen sind vielfältig und entwickeln sich rasant. Diese Kategorie hilft dir, den Überblick zu behalten und das Beste aus der KI-Revolution herauszuholen. Ohne Hype, dafür mit Substanz.

Wie Nvidia die halbe KI-Welt kontrolliert

Wie Nvidia die halbe KI-Welt kontrolliert

Fast jede KI, die du 2026 benutzt, ist zuerst durch die Chips einer einzigen Firma gelaufen. ChatGPT, Gemini, Claude, der Bildgenerator, der Sprachassistent im Handy. Trainiert wurden sie fast alle auf Hardware von Nvidia. Ein Konzern, der bis vor wenigen Jahren vor allem Gamern etwas sagte, sitzt heute an der Schaltstelle der ganzen KI-Wirtschaft.

Wie es dazu kam, ist eine der merkwürdigeren Geschichten der jüngeren Technik. Sie beginnt bei Grafikkarten für Ballerspiele und endet vorläufig bei der wertvollsten Firma der Welt.

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Meta KI — vom Superintelligence Lab zum Obstkorb

Meta KI — vom Superintelligence Lab zum Obstkorb

Milliarden Dollar, ein Labor namens Superintelligence, das Versprechen einer KI, die klüger sein soll als jeder Mensch. Herausgekommen sind bisher drei Modelle mit den Codenamen Avocado, Mango und Wassermelone. Und Platz vier.

Wie Meta von der offensten KI-Firma der Welt zum teuersten Aufholer der Branche wurde, ist eine Geschichte in mehreren Akten. Sie beginnt mit einem Betrug.

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Prompt Kompression – wie man KI-Kosten um bis zu 80% drückt

Prompt Kompression – wie man KI-Kosten um bis zu 80% drückt

Die meisten Nutzer verlängern ihre Prompts, wenn die Antwort nicht passt. Noch ein Beispiel, noch eine Regel, noch ein Absatz Kontext. Das klingt erstmal vernünftig. Nur wird die KI dabei nicht zuverlässig besser, sondern teurer, langsamer und manchmal sogar schlechter. Prompt Kompression dreht den Reflex um. Sie wirft aus einem Prompt raus, was ohnehin niemand braucht, und behält das, worauf es ankommt.

Das ist kein Nischenthema für API-Nerds. Wer mit RAG arbeitet, lange Dokumente hochlädt oder einen Agenten laufen lässt, der sich seine halbe Chathistorie merkt, schleppt in jedem Aufruf tausende Token mit, die keinen Beitrag leisten. Genau da setzt die Technik an.

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Claude Fable 5 im Alltag — wann sich das teuerste Modell lohnt und wann nicht

Claude Fable 5 im Alltag — wann sich das teuerste Modell lohnt und wann nicht

Wer Claude nutzt, findet im Auswahlmenü seit Kurzem einen neuen Namen ganz oben. Claude Fable 5. Neu, an erster Stelle, als stärkstes Modell angekündigt. Der Reflex liegt nahe. Das Beste nehmen, was da ist. Warum sollte man auch freiwillig etwas Schwächeres wählen?

Weil das teuerste Modell für die allermeisten Aufgaben keinen spürbaren Unterschied macht und im Zweifel nur langsamer ist. Fable 5 ist nicht das bessere Alltagsmodell. Es ist ein Spezialwerkzeug. Wann es sich lohnt und wann du besser das Standardmodell nimmst, darum geht es hier.

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GLM-5.2 — das offene KI-Modell, das die teuren Amerikaner ärgert

GLM-5.2 — das offene KI-Modell, das die teuren Amerikaner ärgert

753 Milliarden Parameter, eine Million Token Kontext, 1,40 Dollar pro Million Token Eingabe. Und der Download kostet nicht einmal etwas. Wow. Im Juni 2026 hat das Pekinger Unternehmen Zhipu AI, international als Z.ai unterwegs, ein Modell freigegeben, das in mehreren Programmier-Benchmarks an Claude Opus und GPT-5.5 heranreicht. Zum Bruchteil des Preises, ohne Abo, ohne Regionalsperre. Die Frage ist, ob es im Alltag hält, was die Zahlen versprechen.

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Mit KI lernen fühlt sich gut an, bis die Klausur kommt

Mit KI lernen fühlt sich gut an, bis die Klausur kommt

Du löst mit ChatGPT auf einmal Matheaufgaben, die vorher unmöglich aussahen. Sauber, zügig, eine nach der anderen. Wochen später sitzt du in der Klausur, kein Chatbot erlaubt, und schneidest schlechter ab als die Mitschüler, die ohne KI geübt haben.

Genau dieses Muster hat die OECD Anfang 2026 in ihrem großen Bildungsbericht dokumentiert. Mit KI lernen hebt die Leistung im Moment, aber nicht zwangsläufig das, was am Ende im Kopf bleibt. Die Aufgabe zwar gelingt, das Lernen bleibt aber aus.

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Metaprompting – wenn KI deine Prompts schreibt

Metaprompting – wenn KI deine Prompts schreibt

Die meisten Leute kämpfen mit ihren Prompts, als wäre Formulieren eine Wissenschaft. Dabei sitzt der beste Prompt-Schreiber längst im selben Chatfenster. Man muss ihn nur einsetzen.

Genau das ist die Idee hinter Metaprompting. Statt selbst an der perfekten Anweisung zu feilen, lässt du die KI den Prompt schreiben, mit dem du sie anschließend fütterst. Die Maschine kennt ihre eigenen Schwächen besser als du. Sie weiß, welche Angaben ihr fehlen, welche Struktur ihr hilft, wo sie ohne Kontext ins Raten kippt. Also fragst du sie danach.

Klingt nach einem Trick. Ist aber im Kern nichts als nüchterne Arbeitsteilung.

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Mit KI im Studium schummeln — wo Lernen endet und Täuschung anfängt

Mit KI im Studium schummeln — wo Lernen endet und Täuschung anfängt

92 Prozent aller Studenten setzen 2026 KI zum Lernen ein. Gleichzeitig verlieren die ersten ihr Studium, weil sie genau das getan haben. Zwei Fälle in Kassel, Februar 2026. Exmatrikuliert. Endgültig.

Der Unterschied zwischen erlaubt und rausgeflogen liegt nicht darin, ob man KI nutzt. Er liegt darin, wie. Und die Grenze ist schmaler, als die meisten glauben.

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