KI – Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist keine Zukunftsmusik mehr, sie ist schon längst Alltag. Ob du Texte schreibst, recherchierst, Bilder generierst oder Probleme löst – KI-Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Midjourney haben die Art verändert, wie wir arbeiten und denken. Hier findest du Anleitungen, Tipps und Hintergrundwissen, um diese Werkzeuge nicht nur zu benutzen, sondern tatsächlich zu beherrschen.

Prompt Engineering, Bildgenerierung, Automatisierung, ethische Fragen – die Themen sind vielfältig und entwickeln sich rasant. Diese Kategorie hilft dir, den Überblick zu behalten und das Beste aus der KI-Revolution herauszuholen. Ohne Hype, dafür mit Substanz.

AGI — Wann kommt die künstliche Superintelligenz?

AGI — Wann kommt die künstliche Superintelligenz?

Demis Hassabis leitet Google DeepMind, hat 2024 den Nobelpreis für Chemie bekommen und gilt nicht als jemand, der leichtfertig Versprechen macht. Unter den Chefs der großen Labore ist er der Vorsichtige. Trotzdem sagte er Anfang 2025, AGI sei wahrscheinlich in drei bis fünf Jahren da. Andere aus der ersten Reihe nennen kürzere Fristen. Sam Altman, Dario Amodei, Leute, die die Modelle bauen und wissen, was in den Laboren liegt.

Angenommen, sie haben recht. Was dann?

Die Frage klingt nach Science-Fiction, ist aber gerade die nüchternste, die man stellen kann. Wenn eine Maschine kommt, die jede geistige Arbeit übernehmen kann, verschiebt sich nicht ein Werkzeug, sondern die Grundlage davon, wofür Menschen bezahlt werden. Bevor man dahin kommt, lohnt ein Schritt zurück. Was genau ist eigentlich gemeint, wenn von AGI die Rede ist?

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Automation Bias — wenn der KI-Text zu glatt ist, prüfst du schlecht

Automation Bias — wenn der KI-Text zu glatt ist, prüfst du schlecht

Die Antwort steht in drei Sekunden auf dem Bildschirm. Sauber formuliert, logisch aufgebaut, kein Tippfehler, kein Zögern. Du nickst. Du übernimmst. Und genau in diesem Moment passiert etwas, das Psychologen Automation Bias nennen. Dein Gehirn schaltet die Qualitätskontrolle ab, weil die Verpackung stimmt. Was ist der Grund?

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Kognitives Offloading — wie KI dein Denken schleichend übernimmt

Kognitives Offloading — wie KI dein Denken schleichend übernimmt

Du tippst eine Frage in ChatGPT, liest die Antwort, nickst, scrollst weiter. Drei Sekunden später ist der Gedanke wieder weg. Nicht weil du vergessen hast, sondern weil du nie wirklich gedacht hast. Das Gehirn registriert die Antwort, es verarbeitet sie nicht. Was sich anfühlt wie Effizienz, ist im Kern etwas anderes. Forscher nennen es kognitives Offloading, und die Daten dazu werden gerade ziemlich unbequem.

Man könnte einwenden, das sei nichts Neues. Google, Wikipedia, vor Jahrzehnten der Taschenrechner. Auch der Frontalunterricht im Hörsaal ist passiver Konsum. Stimmt. Nur lagerten wir bisher Faktenwissen aus, nicht das Denken selbst. Den Suchtreffer musste man noch lesen, bewerten, aus mehreren Quellen zusammensetzen. Die Synthese blieb beim Menschen. Die KI liefert sie gleich mit. Das ist der Gradunterschied, der den Effekt verschärft.

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Killt der KI-Agent die Plattformen und wird dann selber eine?

Killt der KI-Agent die Plattformen und wird dann selber eine?

Du suchst eine Wohnung. Suchauftrag bei Immoscout, Suchauftrag bei Immowelt, Kleinanzeigen im Stundentakt. Die Mail kommt um 14:02 Uhr, du klickst um 14:11 Uhr, das Inserat ist schon deaktiviert. Deine Anfrage ist eine von dreihundert. Und das beste Angebot stand ohnehin woanders, auf der Seite eines Maklers, den kein Portal kennt.

Das Internet hat dieses Problem nie wirklich gelöst, es hat eine Mittlerschicht darübergelegt. Immoscout bei Wohnungen, Booking bei Hotels, Lieferando bei Pizza, Doctolib bei Ärzten. Alle versprechen Komfort, alle leben davon, dass sie zwischen dir und dem eigentlichen Anbieter stehen. Die Provision zahlt offiziell der Anbieter. Aber am Ende kommt sie von dir.

Diese Schicht beginnt 2026 zu wackeln. Nicht weil die Aggregatoren etwas falsch machen, sondern weil ihre Existenzberechtigung schwindet.

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Immer dieselben Argumente dank KI, eine neue Studie verrät, woran das liegt

Immer dieselben Argumente dank KI, eine neue Studie verrät, woran das liegt

Fünf verschiedene Sprachmodelle, gebaut von fünf verschiedenen Firmen, bekommen dieselbe Streitfrage vorgelegt. Heraus kommt fünfmal fast dasselbe Argument. Genau das hat eine Forschergruppe der University of Maryland nachgemessen, und die Zahl dahinter ist deutlich. Bei menschlichen Autoren waren 65,3% der Hauptargumente einzigartig. Bei den Modellen 3,4%.

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Stoppt die KI-Entwicklung, fordern jetzt ihre eigenen Entwickler

Stoppt die KI-Entwicklung, fordern jetzt ihre eigenen Entwickler

Mehr als 80 Prozent des Codes, der bei Anthropic in die eigenen Systeme einfließt, stammt inzwischen nicht mehr von Menschen, sondern von Claude, der KI des Hauses. Das ist keine Randnotiz, sondern der eigentliche Grund für das, was die Firma diese Woche vorschlägt. Nämlich dass die ganze Branche das Tempo drosselt.

Eine Firma, die gerade die Unterlagen für einen der größten Börsengänge der Tech-Geschichte eingereicht hat und mit fast einer Billion Dollar bewertet wird, ruft jetzt zur Pause, weil die KI-Entwicklung zu schnell geht. Das ist kein Tippfehler.

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