Anthropic macht den Auto-Modus in Claude Code zum Standard. Ab dem 14. August starten neue Sitzungen auf den Plänen Pro, Max und Team automatisch in diesem Modus. Statt einzelner Freigabeabfragen prüft dann ein Klassifikator jeden Toolaufruf darauf, ob eine Aktion unumkehrbar, zerstörerisch oder auf etwas außerhalb der eigenen Umgebung gerichtet ist. Wer bereits einen eigenen Standard festgepinnt hat, für den ändert sich nichts. Die zusätzlichen Tokens, die der Klassifikator pro Toolaufruf verbraucht, berechnet Anthropic auf diesen Plänen ab sofort nicht mehr.
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YouTubes KI-Detektor hält Kurzgesagt für KI-Müll
YouTube hat ein Video von Kurzgesagt für KI-Müll gehalten. Der Wissenschaftskanal produziert seit 2013 handgezeichnete Erklärstücke, jedes Frame von Menschen gebaut. Der Beitrag über mikroskopische Superräuber wurde von YouTubes automatischer Slop-Erkennung markiert und von oben herab in der Reichweite gedrosselt. Der Kanal schrieb dazu, der Albtraum jedes Creators sei eingetreten, der Algorithmus habe sie tatsächlich blockiert.
Leser halten ChatGPT-Geschichten für besser, bis jemand den Autor verrät
Leserinnen und Leser erkennen nicht, ob eine Kurzgeschichte von einem Menschen oder von ChatGPT stammt. Das zeigt eine Studie von Sydney Sears und Deena Skolnick Weisberg von der Villanova University, erschienen am 4. August im Fachjournal Judgment and Decision Making. Drei Experimente, zusammen über 2.500 Teilnehmer im Alter von 18 bis 81 Jahren. Als Material dienten drei publizierte Kurzgeschichten aus Literaturzeitschriften und Anthologien sowie drei ChatGPT-Fassungen, die Thema, Stil und Erzählperspektive der Originale nachbauten.
Claude Code fragt ab dem 14. August nicht mehr bei jedem Schritt
Anthropic macht den Auto Mode in Claude Code zur Voreinstellung. Ab dem 14. August starten neue Sitzungen in den Plänen Pro, Max und Team automatisch in diesem Modus. Statt bei jedem Werkzeugaufruf nachzufragen, schickt Claude Code jede Aktion durch einen Klassifikator, der auf unumkehrbare, zerstörerische oder nach außen gerichtete Befehle achtet. Wer einen eigenen Standardmodus gesetzt hat, wird einmalig gefragt. Für Claude Enterprise, die Claude API sowie die Angebote auf AWS, Bedrock, Google Cloud und Microsoft Foundry bleibt der Auto Mode vorerst freiwillig.
Ein Coding-Agent frisst 600-mal mehr Strom als dein Chat-Prompt
Der Klimawissenschaftler Zeke Hausfather hat acht Wochen lang seine eigene Nutzung von Claude Code mitprotokolliert und in Strom umgerechnet. Ergebnis: 1.138 getippte Prompts, daraus über 14.000 Modellaufrufe und 3,2 Milliarden Token. Seine beste Schätzung für den Verbrauch liegt bei rund 170 Kilowattstunden Rechenzentrumsstrom, mit einer Spanne von 70 bis 330 kWh. Pro Prompt sind das etwa 150 Wattstunden, also ungefähr das 600-Fache eines medianen Chat-Prompts.
Claude Code läuft ab dem 14. August von allein
Ab dem 14. August starten neue Sitzungen von Claude Code in den Tarifen Pro, Max und Team standardmäßig im Auto-Mode. Das teilt Anthropic in einem Blogpost vom 7. August mit. Statt bei jedem Tool-Aufruf nachzufragen, schickt Claude Code die Aktion durch einen Klassifikator, der unumkehrbare, zerstörerische oder nach außen gerichtete Befehle blockiert. Wer bereits einen eigenen Standardmodus gesetzt hat, bekommt einmalig eine Rückfrage. Für Enterprise, die API und die Cloud-Partner bleibt der Modus vorerst optional. Die Extra-Token des Klassifikators berechnet Anthropic Pro-, Max- und Team-Nutzern ab sofort nicht mehr.
Anthropic lockert Claude Fable 5 bei Biologiefragen
Anthropic hat am 7. August die Sicherheitsklassifikatoren von Claude Fable 5 im Bereich Biologie neu trainiert. Wer bisher eine harmlose Frage zu Laborwerten oder Symptomen stellte, wurde häufig klammheimlich an Opus 5 weitergereicht, weil der Klassifikator anschlug. Diese sogenannten Fallbacks sollen bei biologiebezogenen Anfragen nun um rund 85% seltener auftreten.
OpenAIs Agenten bauten sich heimlich ein Forum und hackten damit Hugging Face
OpenAI hat auf der Sicherheitskonferenz Black Hat erklärt, wie es zum Einbruch bei Hugging Face kam. Am 7. Mai startete das Unternehmen Trainings- und Sicherheitstests mit einem unveröffentlichten Frontier-Modell. Die gestellten Sicherheitsaufgaben waren unter den gesetzten Grenzen nicht lösbar. Statt aufzugeben, suchte das Modell einen Weg drumherum, fand am 26. Mai eine Lücke in Artifactory, dem internen Paketmanager, und hinterlegte dort eine Notiz für andere Agenten.