KI-Halluzinationen erkennen: Wann lügen sie?

KI-Halluzinationen erkennen: Wann lügen sie?

ChatGPT behauptet mit felsenfester Überzeugung, Albert Einstein sei ein berühmter Musiker der 80er Jahre gewesen. Claude erfindet wissenschaftliche Studien komplett samt Autorennamen und Seitenzahlen. Googles Gemini erklärt, der Eiffelturm stehe in Berlin und glaubt daran. Willkommen in der Welt der KI-Halluzinationen.

Der Begriff klingt dramatischer, als er ist. Es geht nicht um psychotische Episoden einer Maschine. Es geht um etwas viel Banaleres und zugleich Gefährlicheres. KI-Systeme erfinden nämlich Dinge, die plausibel klingen, aber schlichtweg falsch sind. Und sie tun das mit einer Selbstsicherheit, die jeden Felix Krull vor Neid erblassen ließe.

Wer KI-Tools wie ChatGPT nutzt, sollte dieses Phänomen verstehen lernen. Nicht um die Technologie zu verteufeln, sondern um sie klug einzusetzen. Also, was steckt dahinter?

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KI-Chats sichern: 7 Wege, wie du deine Daten bei ChatGPT, Claude und Gemini nicht verlierst

KI-Chats sichern: 7 Wege, wie du deine Daten bei ChatGPT, Claude und Gemini nicht verlierst

Marcel Bucher, Professor für Pflanzenphysiologie an der Uni Köln, hat zwei Jahre lang mit ChatGPT gearbeitet. Förderanträge, Vorlesungen, Publikationsentwürfe, Klausuranalysen – alles über die KI strukturiert und verfeinert. Dann hat er in den Einstellungen die Datenweitergabe deaktiviert, nur um zu schauen, was passiert. Was wirklich geschah: Alle Chats wurden sofort und unwiderruflich gelöscht. Keine Warnung, kein Rückgängig, kein Backup. Zwei Jahre Arbeit, weg mit einem Klick.

OpenAI verwies auf »Privacy by Design«. Bucher verwies auf Nature, wo er seinen Fall veröffentlichte.

Sein Fehler war nicht, dass er die Einstellung geändert hat. Sein Fehler war, dass er kein Backup hatte. Diesen Fehler machen fast alle.

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Gemini KI: Was Googles Modell kann – und was nicht

Google Gemini: Was Googles KI kann – und was nicht

Das Bild oben generierte Gemini von sich selbst, erkennbar am Logo rechts unten.

Du kennst ChatGPT. Vielleicht nutzt du es täglich. Aber da ist noch dieses andere Ding von Google – Gemini. Lohnt sich ein Blick? Kurze Antwort: Ja, besonders wenn du ohnehin im Google-Universum lebst.

Gemini ist nicht einfach ein ChatGPT-Klon. Google hat einen anderen Ansatz gewählt: Statt eines isolierten Chatbots gibt es eine KI, die tief in Gmail, Drive, Docs und Android verwurzelt ist. Das verändert, was möglich ist – und was nicht.

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Claude vs. ChatGPT vs. Gemini: Welche KI für wen?

Claude vs. ChatGPT vs. Gemini: Welche KI für wen?

Alle drei sehen inzwischen ähnlich aus. Chatfenster, Datei-Upload, Websuche, Projekte – die großen KI-Assistenten haben sich gegenseitig so lange kopiert, bis die Oberflächen praktisch austauschbar wurden.

Wer heute zwischen Claude, ChatGPT und Gemini wählt, steht vor einer seltsamen Situation: Die Features sind nahezu identisch, aber die Ergebnisse unterscheiden sich teils erheblich.

Es kommt drauf an, was man damit macht. Dieser Vergleich ignoriert das Marketing und schaut auf das, was beim Arbeiten auffällt. Keine Feature-Tabellen, sondern Praxiserfahrung. (Stand: Februar 2026)

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11 NotebookLM-Tricks, die sofort funktionieren

11 NotebookLM-Tricks, die sofort funktionieren

Du hast NotebookLM ausprobiert, ein paar Podcasts generiert, vielleicht eine Zusammenfassung erstellt. Nett. Aber das Tool kann deutlich mehr – wenn man weiß, welche Hebel man umlegen muss. Hier sind elf Tricks, die sofort funktionieren. Kein Vorwissen nötig, keine komplizierten Setups. Einfach loslegen.

Falls du NotebookLM noch nicht kennst: Hier ist die Einführung.

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NotebookLM: Googles KI-Assistent im Detail

NotebookLM: Googles KI-Assistent im Detail

Stell dir vor, du lädst ein 200-seitiges PDF hoch – und fünf Minuten später hörst du zwei Leute im Podcast-Stil darüber plaudern. Oder du wirfst drei Fachartikel, ein YouTube-Video und deine eigenen Notizen in einen Topf, und die KI destilliert daraus eine Infografik. Klingt nach Zukunftsmusik? Ist es nicht. Das ist NotebookLM von Google.

Das Tool unterscheidet sich fundamental von ChatGPT und Co. Es erfindet nichts. Keine Halluzinationen, keine erfundenen Quellen. NotebookLM arbeitet ausschließlich mit dem Material, das du ihm gibst – und zitiert jede Aussage mit Verweis auf die Originalstelle. Google nennt es einen virtuellen Forschungsassistenten.

Treffender wäre vielleicht: ein KI-Notizbuch, das deine Dokumente nicht nur liest, sondern versteht, verknüpft und in völlig neue Formate verwandelt.

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