122 Milliarden in einer Runde: OpenAI ist angeblich fast eine Billion Dollar wert

OpenAI hat eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Das Unternehmen wird dabei mit 852 Milliarden Dollar bewertet — knapp unter einer Billion. Es war die größte private Kapitalrunde in der Geschichte des Silicon Valley, angeführt von Amazon mit 50 Milliarden, gefolgt von Nvidia und SoftBank mit je 30 Milliarden Dollar.

An der Runde beteiligten sich außerdem Andreessen Horowitz, D.E. Shaw, TPG und T. Rowe Price. Rund drei Milliarden kamen von Privatanlegern über Bankkanäle — ungewöhnlich für ein nicht börsennotiertes Unternehmen. OpenAI macht nach eigenen Angaben zwei Milliarden Dollar Umsatz pro Monat und zählt 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Das Wachstumstempo ist nach Unternehmensangaben viermal höher als das von Google oder Meta in vergleichbaren Phasen.

Zum Vergleich: Volkswagen ist an der Börse mit rund 50 Milliarden Euro bewertet (noch), SAP mit etwa 300 Milliarden. OpenAI übertrifft beides als privates Unternehmen. Dass der KI-Hype Investoren anzieht, ist keine Überraschung — aber 122 Milliarden auf einen Schlag sind eine neue Kategorie. Ein Börsengang ist noch für 2026 geplant; die aktuelle Bewertung setzt die Messlatte extrem hoch.

Was das für Nutzer bedeutet: kurzfristig nichts. Mittel- bis langfristig steigt der Druck auf OpenAI, aus ChatGPT und der API echte Gewinne zu machen. Werbung im Produkt ist bereits angekündigt. Wer glaubt, der Dienst bleibt auf Dauer so, wie er heute ist, unterschätzt, was eine Bewertung von 852 Milliarden Dollar von einem Unternehmen verlangt.

Quellen

Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung.

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