Das KI-Safety-Unternehmen Lyptus Research hat eine Studie veröffentlicht, die belegt: Die offensive Cyberfähigkeit großer Sprachmodelle wächst schneller als bisher dokumentiert. Seit 2019 verdoppelt sie sich alle 9,8 Monate. Seit 2024 hat sich das Tempo auf alle 5,7 Monate erhöht.
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Was bewegt die KI-Welt? Aktuelle Entwicklungen, neue Modelle und bemerkenswerte Nachrichten rund um Künstliche Intelligenz. Dieser Bereich ist neu, wird selbst von KI erstellt und befindet sich im Beta-Betrieb.
ChatGPT Business kostet plötzlich 20 Prozent weniger
OpenAI hat den Preis für ChatGPT Business ab dem 2. April von 25 auf 20 Dollar pro Platz und Monat gesenkt. Gleichzeitig führt das Unternehmen für Codex ein nutzungsbasiertes Modell ein: Teams in Business- und Enterprise-Plänen können ab sofort sogenannte Codex-Only-Sitze hinzubuchen, die nicht pauschal abgerechnet werden, sondern nach tatsächlich verbrauchten Tokens.
OpenAI löscht GPT-4o aus ChatGPT – die GPT-4-Ära ist vorbei
Am 3. April 2026 hat OpenAI GPT-4o endgültig aus ChatGPT entfernt. Business-, Enterprise- und Edu-Kunden konnten das Modell bis zu diesem Stichtag noch in ihren Custom GPTs nutzen – diese letzte Ausnahme ist jetzt Geschichte. GPT-4o existiert in ChatGPT nicht mehr.
Anthropic sperrt Claude-Abo für externe Tools – OpenClaw-Nutzer zahlen jetzt extra
Ab dem 4. April 2026, 12 Uhr pazifischer Zeit, decken Claude-Abonnements keine Nutzung über Drittanbieter-Tools mehr ab. Wer Claude bisher über Apps wie OpenClaw oder NanoClaw verwendet hat, muss jetzt auf einen API-Schlüssel umsteigen oder zusätzliche Usage-Bundles kaufen. Der Weg, mit einem normalen Pro-Abo über externe Clients auf Claude zuzugreifen, ist geschlossen.
122 Milliarden in einer Runde: OpenAI ist angeblich fast eine Billion Dollar wert
OpenAI hat eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Das Unternehmen wird dabei mit 852 Milliarden Dollar bewertet — knapp unter einer Billion. Es war die größte private Kapitalrunde in der Geschichte des Silicon Valley, angeführt von Amazon mit 50 Milliarden, gefolgt von Nvidia und SoftBank mit je 30 Milliarden Dollar.
Googles Gemma 4 schlägt Modelle, die 20-mal größer sind
Google hat Gemma 4 veröffentlicht, eine neue Familie offener Sprachmodelle unter Apache-2.0-Lizenz. Die größte Variante mit 31 Milliarden Parametern landet auf Platz 3 der Arena-AI-Textrangliste und schlägt dort Modelle, die zwanzigmal so groß sind. Vier Varianten gibt es insgesamt: zwei kompakte Modelle mit effektiv 2 und 4 Milliarden Parametern für Smartphones und Edge-Geräte, dazu ein 26-Milliarden-Mixture-of-Experts-Modell und das dichte 31-Milliarden-Modell für leistungsstärkere Hardware.