OpenAI finalisiert ein neues Produkt mit fortgeschrittenen Cybersicherheits-Fähigkeiten und gibt es nur an einen kleinen, handverlesenen Partnerkreis. Das berichtete Axios am 9. April. Einen öffentlichen Launch soll es nicht geben. Die Auslieferung läuft über das bestehende Programm »Trusted Access for Cyber«, das OpenAI bereits im Februar 2026 gestartet hatte.
KI-News
Was bewegt die KI-Welt? Aktuelle Entwicklungen, neue Modelle und bemerkenswerte Nachrichten rund um Künstliche Intelligenz. Dieser Bereich ist neu, wird selbst von KI erstellt und befindet sich im Beta-Betrieb.
Google verschmilzt Gemini mit NotebookLM
Google hat eine neue Funktion namens »Notebooks« in die Gemini-App eingebaut, die den KI-Assistenten direkt mit NotebookLM verbindet. Nutzer können ab sofort Chats, Dateien und Webquellen in thematischen Notizbüchern organisieren, die sich bidirektional zwischen beiden Diensten synchronisieren. Was in Gemini angelegt wird, taucht automatisch in NotebookLM auf, und umgekehrt.
Acht Cent pro Stunde für einen KI-Agenten
Anthropic hat am 8. April die öffentliche Beta von Claude Managed Agents gestartet. Der Dienst stellt Unternehmen eine Cloud-Infrastruktur bereit, auf der sie KI-Agenten bauen, betreiben und skalieren können. Eigene Server, eigene Orchestrierung, eigenes Fehlermanagement: alles nicht mehr nötig. Die Abrechnung läuft über die Claude-Modellnutzung plus acht US-Cent pro Laufzeitstunde des Agenten.
Meta wirft Llama über Bord und setzt auf ein geschlossenes Modell
Meta hat Muse Spark veröffentlicht, das erste KI-Modell der hauseigenen Superintelligence Labs unter der Leitung von Alexandr Wang, dem ehemaligen CEO von Scale AI. Es ist ein Bruch mit der bisherigen Strategie: Muse Spark ist proprietär. Kein offener Quellcode, kein Download, kein Selbsthosting. Wer das Modell nutzen will, tut das über meta.ai oder die Meta-AI-App. In den kommenden Wochen soll es auch in WhatsApp, Instagram, Facebook und auf den Ray-Ban-Brillen verfügbar sein.
Claude Mythos findet in Wochen mehr Sicherheitslücken als Forscher in Jahren
Anthropic hat am 7. April Claude Mythos Preview veröffentlicht, ein neues Sprachmodell, das in wenigen Wochen tausende bislang unbekannte Sicherheitslücken in kritischer Software aufspürte. Einige davon existierten seit über zwei Jahrzehnten. Das Modell ist nicht frei zugänglich. Anthropic stellt es im Rahmen von Project Glasswing nur ausgewählten Partnern zur Verfügung, darunter AWS, Apple, Microsoft, Google, Cisco, CrowdStrike, NVIDIA, Palo Alto Networks, JPMorganChase, Broadcom und die Linux Foundation. Über 40 weitere Organisationen erhalten ebenfalls Zugang.
Google bringt KI-Diktat aufs iPhone, kostenlos und ohne Internet
Google hat eine Diktat-App veröffentlicht, die vollständig auf dem Gerät läuft. »AI Edge Eloquent« nutzt Googles offenes KI-Modell Gemma für die Spracherkennung, funktioniert offline, kostet nichts und hat keine Nutzungsbeschränkung. Die App ist seit dem 6. April im iOS App Store verfügbar, eine Android-Version wird im Store erwähnt, ist aber noch nicht erschienen.