
KI im Alltag beginnt nicht am Schreibtisch, sondern unterwegs. Fahrkartenautomat, fremde Stadt, fremder Verkehrsverbund. Vier Zonen, drei Tarifoptionen, eine Anzeige, die aussieht wie eine Steuererklärung. Man steht davor und hat zwei Möglichkeiten: jemanden fragen, der genauso ratlos aussieht. Oder ein Foto machen.
Die meisten Menschen nutzen KI für Text. Sie tippen Fragen ein oder nutzen die Sprachfunktion und bekommen Antworten zurück. Dabei ist die Kamera auf dem Handy das mächtigere Interface, weil die physische Welt voller Dinge ist, die man schlecht in Worte fassen kann, aber sofort versteht, wenn man sie sieht.
Zeigen statt beschreiben. Das ist der Grundgedanke. Und er funktioniert in erstaunlich vielen Situationen.












