Claude Cowork verlässt den Schreibtisch

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Anthropic schickt Claude Cowork von der Desktop-App raus in die Welt. Seit dem 7. Juli 2026 läuft der Agent auch im Browser auf claude.ai und in der iOS- sowie Android-App. Aufgaben, die man am Rechner startet, laufen jetzt im Hintergrund weiter, selbst wenn der Laptop zugeklappt ist, und lassen sich vom Handy aus checken. Der Beta-Zugang startet mit dem Max-Plan, weitere Tarife sollen folgen.

Geplante Aufgaben starten jetzt auch, ohne dass irgendein Gerät online sein muss. Anthropic nennt als Beispiel eine Kundentermin-Vorbereitung um 6 Uhr morgens: Claude geht E-Mails, Transkripte und aktuelle Nachrichten durch, baut ein Briefing und legt eine Follow-up-Mail als Entwurf ab, verschickt sie aber nicht. Interessanter als das Feature selbst sind die Nutzungszahlen, die Anthropic dazu veröffentlicht hat. Über 90% der Cowork-Nutzung ist gar keine Softwareentwicklung. 33,4% entfallen auf Business-Prozesse, 16,4% auf Content-Erstellung.

Für Nutzer ändert sich vor allem der Ort der Kontrolle. Claude fragt bei Entscheidungen weiterhin nach, laut Anthropic kommt diese Nachfrage jetzt aber auch aufs Handy statt nur auf den Desktop. Wer öfter Aufgaben delegiert, kann Freigaben unterwegs erteilen, statt bis zum nächsten Rechner zu warten. Für alle, die Cowork schon nutzen, ändert sich die Grundlogik also nicht, nur der Radius.

Bis zum 5. August bleiben die verdoppelten Cowork-Nutzungslimits bestehen, offenbar als Anreiz zum Umstieg. Wer bislang keine Desktop-App installieren durfte oder wollte, etwa auf Firmenrechnern mit gesperrter Softwareinstallation, kommt jetzt trotzdem an Cowork heran, wenn auch mit eingeschränktem Funktionsumfang gegenüber der Desktop-Version.

Quellen

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Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung. Fachbegriffe erläutert das Glossar.

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