ChatGPT lässt dich endlich löschen, was es über dich weiß

KI-News: Memory, OpenAI, Gemini

OpenAI hat in ChatGPT neue Steuerungen für das Gedächtnis ausgerollt. Auf der Memory-Übersichtsseite löschst du jetzt einzelne gespeicherte Erinnerungen, und bei Bedarf schaltest du das Gedächtnis ganz ab, per »Delete and turn off memory« im Drei-Punkte-Menü. Im Web ist die Funktion sofort da, die App folgt.

Den gespeicherten Profiltext darfst du direkt bearbeiten. Du tippst ins Feld am unteren Rand, und die Zusammenfassung aktualisiert sich. Markierst du eine Textstelle und wählst »Don’t mention this again«, lässt ChatGPT das Detail künftig weg, bis du selbst danach fragst. Google hat am 17. Juni für die Gemini-App nachgezogen, mit Admin-Steuerungen für temporäre Chats und das Löschen des Chatverlaufs.

Die Firmen, die ihr Produkt jahrelang darauf trimmten, sich möglichst viel über dich zu merken, konkurrieren jetzt um den Löschknopf. Praktisch ist das trotzdem, denn das Gedächtnis speicherte bisher gern Dinge weg, die man genau einmal erwähnt und nie wieder hören wollte. Wer zwischen ChatGPT, Claude und Gemini schwankt, hat damit ein Kriterium mehr.

Ein Haken bleibt. Das Löschen betrifft nur die Erinnerungen, nicht die Chats. Schaltest du das Gedächtnis später wieder ein, baut ChatGPT aus dem noch vorhandenen Verlauf neue Erinnerungen. Wirklich weg ist nur, was du auch aus den Chats entfernst.

Quellen

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Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung. Fachbegriffe erläutert das Glossar.

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