Google hat eine neue Funktion namens »Notebooks« in die Gemini-App eingebaut, die den KI-Assistenten direkt mit NotebookLM verbindet. Nutzer können ab sofort Chats, Dateien und Webquellen in thematischen Notizbüchern organisieren, die sich bidirektional zwischen beiden Diensten synchronisieren. Was in Gemini angelegt wird, taucht automatisch in NotebookLM auf, und umgekehrt.
Das Feature geht über eine simple Ordnerstruktur hinaus. Jedes Notebook lässt sich mit eigenen Anweisungen versehen, die festlegen, wie Gemini antworten soll. Quellen wie PDFs, Google-Drive-Dokumente oder kopierte Textpassagen werden dem Notebook hinzugefügt und fließen in die Antworten ein. Bisherige Gemini-Chats lassen sich nachträglich in Notebooks verschieben und erscheinen dann als Quellen in NotebookLM. Dort stehen wiederum Funktionen wie Video Overviews und Infografiken zur Verfügung, die Gemini allein nicht bietet. Im Seitenpanel der Gemini-App erscheint ein neuer Bereich zwischen »My Stuff« und »Gems«, über den sich die Notebooks verwalten lassen.
Für Leute, die beide Tools bereits nutzen, löst das ein echtes Problem. Bisher waren Gemini und NotebookLM zwei getrennte Welten: Der Chatbot für schnelle Fragen, der Forschungsassistent für tiefe Quellenarbeit. Wer ein Thema in Gemini anrecherchierte und dann in NotebookLM vertiefen wollte, musste alles manuell übertragen. Das entfällt jetzt. Google baut damit sein KI-Ökosystem enger zusammen, statt neue Einzelprodukte zu stapeln.
Notebooks rollen ab dieser Woche aus, zunächst für zahlende Abonnenten (AI Ultra, Pro und Plus) im Web. Mobile Versionen, weitere europäische Länder und der kostenlose Zugang sollen in den kommenden Wochen folgen.
Quellen
Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung.