Musk will Altman feuern und OpenAI 134 Milliarden Dollar abnehmen

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Elon Musk hat seine Klage gegen OpenAI am 7. April erneut verschärft. In einer geänderten Klageschrift fordert er die Absetzung von CEO Sam Altman aus dem Board der OpenAI-Stiftung und die Entfernung von Altman und Präsident Greg Brockman aus ihren Ämtern im gewinnorientierten Arm des Unternehmens. Beide sollen sämtliche Anteile und finanziellen Vorteile zurückgeben, die sie durch die Umwandlung von OpenAI in ein For-Profit-Unternehmen erlangt haben. Die geforderte Schadenssumme: rund 134 Milliarden Dollar. Musk will davon nichts für sich selbst. Das Geld soll an die gemeinnützige OpenAI-Stiftung gehen.

Der Kern des Streits reicht bis zur Gründung von OpenAI zurück. Musk war 2015 Mitgründer und hat nach eigenen Angaben rund 38 Millionen Dollar in die Organisation gesteckt, als sie noch eine reine Non-Profit-Forschungseinrichtung war. Er wirft Altman vor, das ursprüngliche Versprechen gebrochen und OpenAI zu einer geschlossenen Tochtergesellschaft von Microsoft gemacht zu haben. Die Umwandlung zur gewinnorientierten Struktur sei Betrug an ihm und an der Öffentlichkeit. Zusätzlich fordert Musk das Gericht auf, die Umwandlung rückgängig zu machen.

OpenAI schlägt zurück. Das Unternehmen bezeichnete die Klage auf X als »Belästigungskampagne, angetrieben von Ego, Eifersucht und dem Wunsch, einen Konkurrenten zu bremsen«. Bereits am Tag zuvor hatte OpenAI-Strategiechef Jason Kwon die Generalstaatsanwälte von Kalifornien und Delaware aufgefordert, Musks »wettbewerbswidriges Verhalten« zu untersuchen. In dem Schreiben wird behauptet, Musk habe sich dabei mit Meta-CEO Mark Zuckerberg abgestimmt. Die Geschützstellung ist damit komplett. Am 27. April beginnt die Geschworenenauswahl am Bundesgericht in Oakland.

Für alle, die ChatGPT nutzen, ist der Prozess kein abstraktes Firmentheater. Sollte Musk auch nur teilweise Erfolg haben, könnte das die Unternehmensstruktur von OpenAI grundlegend verändern. Ein erzwungener Rückbau der For-Profit-Struktur würde Investoren wie Microsoft verunsichern und die Entwicklung neuer Modelle bremsen. Das Ergebnis dürfte den gesamten KI-Markt beeinflussen.

Quellen

Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung.

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