Fremdwörter leicht gemacht: 18 Schlüsselbegriffe durch Assoziationen meistern

Fremdwörter leicht gemacht: 18 Schlüsselbegriffe durch Assoziationen meistern

Lerne diese wichtigen Fremdwörter, indem du sie verstehst und einordnen kannst. In welchen Kontext passen sie, wie werden sie benutzt? Hier sind jeweils sechs Zusammenhänge, so kannst du die Bedeutung erfassen, besser merken und verstehen.

Diese Wörter sind Teil unserer Zeit. Sie kommen häufig in aktueller Bericherstattung, im TV oder in Büchern und Zeitungen vor. Wofür stehen die Begriffe?

Bildungssprache Buch Cover Lerne die Bildungssprache! Das praktische Handbuch schlauer Wörter unterstützt dich mit über 1.600 durchdachten Einträgen. Besser verstehen und klüger schreiben. Verständliche Erläuterungen und lebensnahe Beispiele erleichtern das Einprägen. Als PDF, ePUB oder Print. Jetzt ansehen

Hier ist die vollständige Liste der modischen Wörter inklusive Erläuterungen.

Dekarbonisierung

  1. Erneuerbare (Energien wie Wind- oder Solarenergie)
  2. Nachhaltigkeit (langfristige ökologische Balance)
  3. Emissionsreduktion (Verringerung von Treibhausgasausstoß)
  4. Elektrifizierung (Umstellung auf elektrische Energiequellen)
  5. Klimaschutz (Maßnahmen zum Schutz des Klimas)
  6. Effizienz (optimierter Energieverbrauch)

Digitalisierung

  1. Automatisierung (Prozesse selbsttätig durchführen lassen)
  2. Vernetzung (Verbindung zwischen Geräten und Systemen)
  3. Datenanalyse (Auswertung großer Datenmengen)
  4. Cloud-Computing (Nutzung von IT-Infrastrukturen über das Internet)
  5. Künstliche Intelligenz (Simulation von menschlichem Lernverhalten, KI, AI)
  6. Cybersicherheit (Schutz vor digitalen Angriffen)

Diversität

  1. Inklusion (Einbeziehung von Vielfalt)
  2. Multikulturalität (Zusammenleben verschiedener Kulturen)
  3. Gleichberechtigung (gleiche Rechte für alle; eigentlich meint man Ergebnisgleichheit)
  4. Intersektionalität (Überschneidung verschiedener so genannter Diskriminierungsformen)
  5. Empathie (Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen)
  6. Toleranz (Akzeptanz und Wertschätzung von Unterschieden)

Fazilität

  1. Kreditlinie (Ein festgelegter Betrag, bis zu dem ein Kreditnehmer Geld leihen kann)
  2. Liquidität (Die Verfügbarkeit von Bargeld oder leicht umsetzbaren Mitteln für den Kreditnehmer)
  3. Zinssätze (Die Kosten für die Inanspruchnahme des Kredits, ausgedrückt als Prozentsatz des geliehenen Betrags)
  4. Laufzeit (Der Zeitraum, über den der Kredit zurückgezahlt werden muss)
  5. Sicherheiten (Vermögenswerte, die als Sicherheit für den Kredit hinterlegt werden)
  6. Kreditwürdigkeit (Eine Bewertung der Fähigkeit des Kreditnehmers, den Kredit zurückzuzahlen)

Gamifikation

  1. Engagement (Steigerung der Beteiligung oder Motivation)
  2. Belohnung (Anreize für erfüllte Aufgaben oder Ziele)
  3. Wettbewerb (Spielerische Konkurrenz zwischen Nutzern)
  4. Fortschrittsanzeige (Visualisierung von Leistungen oder Zielen)
  5. Interaktivität (aktive Einbindung des Nutzers)
  6. Spielspaß (Unterhaltung und Freude am Spielprozess)

Global

  1. Internationalität (Betrifft den Austausch und die Beziehungen zwischen verschiedenen Ländern)
  2. Kulturübergreifend (Ermöglicht den Austausch von kulturellen Aspekten und Traditionen über Ländergrenzen hinweg)
  3. Marktwirtschaft (Die weltweite Integration von Märkten für Handel und Investitionen)
  4. Umweltprobleme (Globale Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit)
  5. Vernetzung (Die weltweite Verbindung von Menschen und Systemen durch Technologie)
  6. Weltbürgertum (Das Bewusstsein und die Identifikation mit globalen Themen über nationale Grenzen hinweg)

Gentrifizierung

  1. Aufwertung (Steigerung der Attraktivität und des Wertes von Stadtvierteln)
  2. Kulturwandel (Veränderung der lokalen Kultur und des Charakters eines Viertels)
  3. Soziale Spannungen (Konflikte zwischen alteingesessenen Bewohnern und neuzugezogenen, oft wohlhabenderen Schichten)
  4. Stadtentwicklung (Planerische Maßnahmen zur Erneuerung und Verbesserung städtischer Gebiete)
  5. Verdrängung (Die Abwanderung finanziell schwächerer Bevölkerungsgruppen aufgrund steigender Mieten)
  6. Wohnraummangel (Die Reduzierung bezahlbaren Wohnraums für einkommensschwache Schichten)

Infrastruktur

  1. Energieversorgung (Systeme zur Bereitstellung von Strom und Gas)
  2. Kommunikationsnetze (Technologische Grundlagen für Telekommunikation und Internet)
  3. Transportwesen (Einrichtungen und Dienste für den Personen- und Güterverkehr)
  4. Verkehrssysteme (Straßen, Eisenbahnen, Flughäfen und Häfen)
  5. Wasserversorgung (Systeme zur Bereitstellung von Trinkwasser und Abwasserentsorgung)
  6. Öffentliche Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser und Behörden)

Interface

  1. Benutzerfreundlichkeit (Einfachheit und Intuitivität in der Bedienung von Geräten oder Software)
  2. Design (Die ästhetische und funktionale Gestaltung von Schnittstellen)
  3. Interaktion (Die Wechselwirkung zwischen Mensch und Maschine)
  4. Konnektivität (Die Fähigkeit, verschiedene Systeme und Geräte miteinander zu verbinden)
  5. Technologie (Die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse für praktische Zwecke)
  6. Usability (Die Benutzbarkeit und Zugänglichkeit von digitalen Produkten)

Disruptiv

  1. Innovation (disruptive Innovationen verändern bestehende Märkte und Geschäftsmodelle)
  2. Revolutionär (disruptive Veränderungen können revolutionär sein und etablierte Strukturen umstürzen)
  3. Störung (disruptive Veränderungen bringen oft Störungen in bestehende Systeme)
  4. Wandel (disruptive Innovationen führen zu einem grundlegenden Wandel in der Industrie)
  5. Transformation (disruptive Veränderungen können eine Transformation in einem Bereich auslösen)
  6. Umbruch (disruptive Innovationen bringen einen Umbruch in bestehenden Marktverhältnissen mit sich)

Algorithmus

  1. Berechnung (Die Durchführung mathematischer Operationen zur Lösung von Problemen)
  2. Datenverarbeitung (Die systematische Organisation und Analyse von Daten)
  3. Effizienz (Die Optimierung von Prozessen zur Minimierung des Aufwands und der Ressourcen)
  4. Logik (Die Anwendung von Vernunft und strukturiertem Denken zur Problemlösung)
  5. Programmierung (Die Erstellung von Instruktionen für Computer, um spezifische Aufgaben auszuführen)
  6. Systematik (Die geordnete und methodische Vorgehensweise bei der Bearbeitung von Aufgaben)

Externa

  1. Einflüsse (Faktoren, die von außen auf ein System einwirken)
  2. Faktoren (Elemente, die Bedingungen oder Ergebnisse beeinflussen können)
  3. Kontext (Der Rahmen oder die Umgebung, in der etwas existiert oder geschieht)
  4. Rahmenbedingungen (Die äußeren Umstände, die den Handlungsspielraum bestimmen)
  5. Umstände (Die Situationen oder Bedingungen, die bestimmte Ereignisse umgeben)
  6. Variablen (Veränderliche Faktoren, die Einfluss auf den Verlauf oder das Ergebnis von Prozessen haben)

Narrativ

  1. Erzählung (Die Kunst oder Praxis, Geschichten oder Ereignisse darzustellen)
  2. Geschichte (Eine systematische Darstellung von Ereignissen, real oder fiktiv)
  3. Konstruktion (Die Schaffung von Bedeutung oder Zusammenhang durch Erzähltechniken)
  4. Perspektive (Der Blickwinkel, aus dem eine Geschichte erzählt oder verstanden wird)
  5. Struktur (Die Organisation und Anordnung von Teilen innerhalb eines Ganzen)
  6. Textualität (Die Eigenschaften oder Merkmale, die etwas als Text kennzeichnen)

Holistisch

  1. Ganzheitlich (alles umfassend, in seiner Gesamtheit betrachtend)
  2. Integrativ (verschiedene Teile oder Aspekte zu einem Ganzen vereinend)
  3. Interdisziplinär (mehrere Fachgebiete übergreifend)
  4. Komplex (vielschichtig, nicht auf Einzelaspekte reduzierbar)
  5. Systemisch (in Bezug auf das Zusammenwirken innerhalb eines Systems)
  6. Umfassend (alles einschließend, breit angelegt)

Hybrid

  1. Gemischt (aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt)
  2. Kombiniert (die Vereinigung zweier unterschiedlicher Merkmale aufweisend)
  3. Mehrfachnutzung (für verschiedene Zwecke geeignet)
  4. Multimodal (mehrere Arten von Transport oder Kommunikation nutzend)
  5. Vernetzt (mit verschiedenen Systemen oder Technologien verbunden)
  6. Vielseitig (in vielen Bereichen anwendbar oder nutzbar)

Kollaboration

  1. Gemeinschaft (das Zusammenarbeiten als Gruppe)
  2. Interaktion (wechselseitiger Austausch und Einflussnahme)
  3. Netzwerk (ein System von verbundenen Personen oder Gruppen)
  4. Partnerschaft (die Zusammenarbeit zwischen Individuen oder Organisationen)
  5. Teamarbeit (die gemeinsame Anstrengung einer Gruppe zur Erreichung eines Ziels)
  6. Zusammenhalt (die Einheit und Verbundenheit innerhalb einer Gruppe)

Resilienz

  1. Anpassungsfähigkeit (die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen)
  2. Belastbarkeit (die Fähigkeit, Druck und Stress standzuhalten)
  3. Erholung (sich nach Rückschlägen regenerieren können)
  4. Flexibilität (die Fähigkeit, auf Veränderungen flexibel zu reagieren)
  5. Robustheit (Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Einflüssen)
  6. Widerstandskraft (die Fähigkeit, Herausforderungen zu überwinden)

Synergie

  1. Effizienzsteigerung (Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch Zusammenwirken)
  2. Gemeinschaftseffekt (das Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit)
  3. Kooperation (das Zusammenarbeiten zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels)
  4. Optimierung (die Verbesserung oder Effizienzsteigerung durch kombinierte Effekte)
  5. Verstärkung (die Erhöhung der Wirkung durch Zusammenwirken)
  6. Zusammenwirken (das koordinierte Agieren verschiedener Faktoren)

Votum

  1. Abstimmung (der Prozess der Entscheidungsfindung durch Stimmen)
  2. Beschluss (das Ergebnis einer Abstimmung oder Wahl)
  3. Entscheidung (das Ergebnis eines Auswahlprozesses)
  4. Meinung (eine persönliche Ansicht oder Einstellung)
  5. Stimme (die individuelle Wahl oder Meinungsäußerung bei einer Abstimmung)
  6. Urteil (eine beurteilende oder bewertende Aussage)

Hier geht es weiter: Lerne und verstehe 16 wichtige Fremdwörter durch Assoziationen – Teil 2

Werkstatt

Das Beitragsbild generierte die KI DALL-E via Bing, was darin abgebildet ist, existiert in der realen Welt nicht. Die verwendeten Fonts sind Anton (Google) und Alegreya Sans (Google).

Der Autor

Sven Lennartz AvatarSven Edmund Lennartz ist Fachautor, Schriftsteller und Gründer verschiedener Online-Projekte, wie Dr. Web (Webdesign), Conterest (Bloggen), Sternenvogelreisen (Sprache) und Smashing Magazine (Webdesign & Entwicklung). Homepage