Stoppt die KI-Entwicklung, fordern jetzt ihre eigenen Entwickler

Stoppt die KI-Entwicklung, fordern jetzt ihre eigenen Entwickler

Mehr als 80 Prozent des Codes, der bei Anthropic in die eigenen Systeme einfließt, stammt inzwischen nicht mehr von Menschen, sondern von Claude, der KI des Hauses. Das ist keine Randnotiz, sondern der eigentliche Grund für das, was die Firma diese Woche vorschlägt. Nämlich dass die ganze Branche das Tempo drosselt.

Eine Firma, die gerade die Unterlagen für einen der größten Börsengänge der Tech-Geschichte eingereicht hat und mit fast einer Billion Dollar bewertet wird, ruft jetzt zur Pause, weil die KI-Entwicklung zu schnell geht. Das ist kein Tippfehler.

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Die Junioren-Falle – Warum KI ausgerechnet den Lehrweg zerstört

Die Junior-Falle – Warum KI ausgerechnet den Lehrweg zerstört

Im Büro fing man früher unten an. Kopierte Akten, sortierte Daten, schrieb erste Entwürfe, die der Chef dann rot anstrich. Man lernte nicht trotz dieser Arbeit, sondern durch sie. Die langweiligen Aufgaben waren der Lehrplan.

Heute erledigt die KI genau diese Aufgaben. Schneller, billiger, ohne Mittagspause. Das klingt nach Fortschritt. Aber es hat einen Preis, den gerade niemand auf der Rechnung hat: Die unterste Sprosse der Karriereleiter wurde nicht abgesägt. Sie wurde automatisiert, weil menschliche Zuarbeit ökonomisch nicht mehr konkurrenzfähig ist.

Betroffen sind nicht die Handwerker, nicht die Pflegerinnen, nicht die Leute auf dem Bau. Es trifft die Wissensarbeiter am Anfang: Volontäre, Praktikanten, Junior-Berater, frische Absolventinnen in Kanzleien und Agenturen. Alle, die bisher durch Zuarbeit ins Fach hineingewachsen sind. Genau diese Zuarbeit übernimmt jetzt die Maschine.

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Die KI als Denkpartner: Besser denken, statt einfach nur schneller sein

Die KI als Denkpartner: Besser denken, statt einfach nur schneller sein

KI als Denkpartner einzusetzen ist einfacher gesagt als getan. Die meisten tippen eine Frage, nehmen die Antwort, und das war’s. Das ist nicht falsch. Aber es ist womöglich das Wenigste, was man aus einem Sprachmodell herausholen kann.

Der Unterschied liegt im Modus. Wer die Denkarbeit delegiert, überlässt das Denken der Maschine. Wer KI als Sparringspartner benutzt, bleibt selbst der Denkende, hat aber ein Gegenüber, das weder Müdigkeit kennt, weder Ungeduld noch eigenen Interessen.

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Der KI als Entscheider ist nicht zu trauen – Warum sie dir am liebsten nach dem Mund redet

Der KI als Entscheider ist nicht zu trauen  – Warum sie dir am liebsten nach dem Mund redet

Die KI als unabhängiger Entscheider, das klingt logisch und gleichzeitig verlockend. Soll ich A oder B tun, soll ich dies oder das machen? Was ist besser, was hat die beste Aussicht auf Erfolg? Klingt gut, oder?

Doch genau da liegt das Problem. Denn die großen Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude oder Gemini haben eine Eigenschaft, die sich inzwischen in mehreren Studien zeigt.

Sie tendieren dazu, dir zu sagen, was du hören willst. Nicht immer, aber öfter, als die meisten ahnen. In der Forschung heißt das Sykophantie, ein Wort aus dem Griechischen, es bedeutet Schmeichelei. Und das beschreibt ziemlich genau, womit wir es hier zu tun haben.

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Eine KI als Freund und Partner? Warum das mehr mit Fantasie zu tun hat als mit Einsamkeit

Eine KI als Partner? Warum das mehr mit Fantasie zu tun hat als mit Einsamkeit

Meine Freudin sitzt in einer Wolke, und sie ist keine Feministin. Gemeint ist natürlich eine KI-Cloud, und die Freundin oder der Freund kann fast alles sein.

Eine KI als Ersatzpartner, das klingt erstmal nach Psychotherapie oder einem Problem. Oder nach einsamen Menschen, die keine echten Kontakte finden. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt etwas ganz anderes.

Millionen von Menschen unterhalten sich täglich mit Chatbots, nicht weil ihnen niemand zuhört, sondern weil sie etwas suchen, das es in der echten Welt so nicht gibt. Einen Gesprächspartner ohne soziale Kosten. Einen Spiegel für Gedanken, die man niemandem sonst erzählen würde. Eine Figur, die man selbst erschafft.

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KI und Arbeitsmarkt – die Welle kommt sanfter, als man denkt

KI und Arbeitsmarkt – die Welle kommt sanfter, als man denkt

KI und Arbeitsmarkt, das ist seit zwei Jahren ein Thema, das zwischen Panik und Achselzucken pendelt. Die einen sehen Massenarbeitslosigkeit und mindestens das Ende der bekannten Welt, die anderen winken müde ab.

Beides greift zu kurz. Denn die Veränderung kommt weder als Tsunami noch als harmloses Plätschern. Sie kommt in Schichten. Und je weiter hinten man in der Kette steht, desto weniger glaubt man, dass es einen betrifft.

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