Die KI als Denkpartner: Besser denken, statt einfach nur schneller sein

Die KI als Denkpartner: Besser denken, statt einfach nur schneller sein

KI als Denkpartner einzusetzen ist einfacher gesagt als getan. Die meisten tippen eine Frage, nehmen die Antwort, und das war’s. Das ist nicht falsch. Aber es ist womöglich das Wenigste, was man aus einem Sprachmodell herausholen kann.

Der Unterschied liegt im Modus. Wer die Denkarbeit delegiert, überlässt das Denken der Maschine. Wer KI als Sparringspartner benutzt, bleibt selbst der Denkende, hat aber ein Gegenüber, das weder Müdigkeit kennt, weder Ungeduld noch eigenen Interessen.

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Der KI als Entscheider ist nicht zu trauen – Warum sie dir am liebsten nach dem Mund redet

Der KI als Entscheider ist nicht zu trauen  – Warum sie dir am liebsten nach dem Mund redet

Die KI als unabhängiger Entscheider, das klingt logisch und gleichzeitig verlockend. Soll ich A oder B tun, soll ich dies oder das machen? Was ist besser, was hat die beste Aussicht auf Erfolg? Klingt gut, oder?

Doch genau da liegt das Problem. Denn die großen Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude oder Gemini haben eine Eigenschaft, die sich inzwischen in mehreren Studien zeigt.

Sie tendieren dazu, dir zu sagen, was du hören willst. Nicht immer, aber öfter, als die meisten ahnen. In der Forschung heißt das Sykophantie, ein Wort aus dem Griechischen, es bedeutet Schmeichelei. Und das beschreibt ziemlich genau, womit wir es hier zu tun haben.

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Eine KI als Freund und Partner? Warum das mehr mit Fantasie zu tun hat als mit Einsamkeit

Eine KI als Partner? Warum das mehr mit Fantasie zu tun hat als mit Einsamkeit

Meine Freudin sitzt in einer Wolke, und sie ist keine Feministin. Gemeint ist natürlich eine KI-Cloud, und die Freundin oder der Freund kann fast alles sein.

Eine KI als Ersatzpartner, das klingt erstmal nach Psychotherapie oder einem Problem. Oder nach einsamen Menschen, die keine echten Kontakte finden. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt etwas ganz anderes.

Millionen von Menschen unterhalten sich täglich mit Chatbots, nicht weil ihnen niemand zuhört, sondern weil sie etwas suchen, das es in der echten Welt so nicht gibt. Einen Gesprächspartner ohne soziale Kosten. Einen Spiegel für Gedanken, die man niemandem sonst erzählen würde. Eine Figur, die man selbst erschafft.

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KI und Arbeitsmarkt – die Welle kommt sanfter, als man denkt

KI und Arbeitsmarkt – die Welle kommt sanfter, als man denkt

KI und Arbeitsmarkt, das ist seit zwei Jahren ein Thema, das zwischen Panik und Achselzucken pendelt. Die einen sehen Massenarbeitslosigkeit und mindestens das Ende der bekannten Welt, die anderen winken müde ab.

Beides greift zu kurz. Denn die Veränderung kommt weder als Tsunami noch als harmloses Plätschern. Sie kommt in Schichten. Und je weiter hinten man in der Kette steht, desto weniger glaubt man, dass es einen betrifft.

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Können KI-Agenten so etwas wie Krankheiten übertragen?

Können KI-Agenten so etwas wie Krankheiten übertragen?

Können neuartige KI-Agenten möglicherweise Krankheiten übertragen? Im Mittelalter reiste die Pest über Handelswege von Hafen zu Hafen. Niemand hat sie losgeschickt. Sie kam einfach mit, in Ratten, Flöhen, Stoffen, Menschen. Die Händler wussten nicht, dass sie Träger waren. Sie taten nur, was sie immer taten: Waren austauschen, weiterziehen, Kontakte pflegen.

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KI Emotionen – was Anthropics neue Studie über Claudes Innenleben verrät

KI Emotionen – was Anthropics neue Studie über Claudes Innenleben verrät

KI Emotionen galten lange als Oberflächenpolitur. Wenn ChatGPT schreibt, es sei »gern behilflich«, oder Claude sich für einen Fehler entschuldigt, dann klingt das nach antrainierter Höflichkeit. Nicht nach echtem Erleben. Eine neue Studie von Anthropics Interpretability-Team zeigt jetzt: Hinter der sprachlichen Fassade steckt womöglich mehr als bloßes Nachplappern.

Die Forscher haben das Innenleben von Claude Sonnet 4.5 untersucht und dabei 171 Emotionskonzepte identifiziert, die als messbare Aktivierungsmuster im Netzwerk existieren. Diese Muster beeinflussen, wie sich das Modell verhält. Nicht irgendwann, sondern bevor es ein einziges Wort schreibt.

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