Google hat am 12. Mai auf der Android Show I/O Edition eine ganze Reihe neuer KI-Funktionen für Android angekündigt, gebündelt unter dem Namen Gemini Intelligence. Der Begriff ist nicht nur Marketing. Android-Chef Sameer Samat formuliert die Linie knapp. »Wir machen aus einem Betriebssystem ein Intelligence-System.« Heißt, der Assistent soll nicht mehr warten, bis man ihn anspricht, sondern Aufgaben über Apps hinweg selbst erledigen.
Konkret heißt das, Gemini kann den Bildschirminhalt lesen, Daten aus Gmail oder Kalender holen, Warenkörbe zusammenstellen und Reservierungen vornehmen. Samat nannte als Beispiel eine Grillparty, bei der der Agent die Gästeliste durchgeht, ein Menü plant, die Zutaten in eine Instacart-Liste schreibt und zur Bestätigung zurückkommt. Vor dem Kauf wird gefragt, was Google den »Human in the loop« nennt. Das ist die übliche Sicherheitsformel für agentische Systeme und beantwortet noch nicht alle Bedenken.
Dazu kommt Gemini in Chrome für Android, eine agentische Variante des Browsers, die selbstständig Seiten besucht, vergleicht und Formulare ausfüllt. Sie läuft auf Gemini 3.1 und ist Pro- und Ultra-Abonnenten vorbehalten. Ergänzend kommen kleine Werkzeuge wie Rambler, eine Diktierhilfe, die Gesprochenes in geschliffenen Text übersetzt, und Create My Widget, ein Mini-Builder, der per Beschreibung kleine App-Module zusammenbaut. Mit den Googlebooks zeigt Google außerdem eine neue Notebook-Kategorie, in der Gemini von Haus aus eingebaut ist und Android-Apps direkt laufen.
Bemerkenswert ist das Timing. Google legt die meisten Ankündigungen eine Woche vor der eigentlichen I/O-Konferenz auf den Tisch und damit kurz vor der WWDC, auf der Apple die nächste Stufe von Apple Intelligence zeigen will, ebenfalls mit Gemini im Hintergrund. Wer beim agentischen KI-Trend mitschreiben will, kommt an Google nun schwerer vorbei. Ob die Funktionen halten, was die Demos versprechen, wird sich auf den ersten Pixel- und Galaxy-Geräten zeigen. Bis dahin bleibt der Anspruch gegenüber den Mitbewerbern bemerkenswert deutlich.
Quellen
- Google Blog: The Android Show: I/O Edition 2026
- CNBC: Google races to put Gemini at the center of Android before Apple’s AI reboot
- Digital Trends: The Android Show 2026: Gemini Intelligence, Googlebook, Android 17 updates, and everything else
Ähnliche News
- Google startet Gemini 3.5 Flash und macht es sofort zum Standardmodell
- Google macht Gemini zum Gesundheitscoach für 9,99 Dollar im Monat
- Microsoft macht deine Firmendaten zum Agentenfutter und rechnet pro Token ab
Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung. Fachbegriffe erläutert das Glossar.
„Dazu kommt Gemini in Chrome für Android, eine agentische Variante des Browsers, die selbstständig Seiten besucht, vergleicht und Formulare ausfüllt. Sie läuft auf Gemini 3.1 und ist Pro- und Ultra-Abonnenten vorbehalten.“
Bildungssprache lässt sich nur schwer mit KI generieren.
Danke für den Hinweis. Kurz zur Einordnung: Die KI-News auf bildungssprache.net sind ein Beta-Format. Die Beiträge entstehen automatisiert durch eine KI, die öffentlich zugängliche Quellen auswertet, also Pressemitteilungen der Anbieter, Berichte etablierter Tech-Medien und Agenturmeldungen. Anders als bei den redaktionellen Artikeln läuft hier kein klassisches Lektorat zwischen Recherche und Veröffentlichung. Fehler in Rechtschreibung oder Faktenlage können daher vorkommen. Hinweise wie dieser helfen, das Format zu verbessern, und werden geprüft.