OpenAI verschenkt Sol Pro an 100.000 Forscher

KI-News: 100.000 Forscher, GPT-5.6 Sol Pro, gratis

OpenAI gibt 100.000 Forschern an ausgewählten Hochschulen kostenlosen Zugang zu seinen Spitzenmodellen. Los geht es diesen Sommer mit 10.000 Plätzen, unter anderem am Institute for Advanced Study und an der École normale supérieure, der Ausbau auf 100.000 soll bis 2027 laufen. Wer genommen wird, darf bis zu vier Kollegen aus der eigenen Institution mitbringen. Das Programm ist Teil einer Zusage über mehr als 250 Millionen Dollar bis 2027.

Im Paket stecken die GPT-5.6-Modelle inklusive Sol Pro, dazu erweiterte Deep Research, höhere Limits und größere Kontextfenster. Zahlen liefert OpenAI gleich mit: 83% auf FrontierMath Tier 4 gegenüber 72,5% für GPT-5.5, und 31,5% gelöste Aufgaben auf GeneBench Pro. Wer wissen will, wo die Rechenfähigkeiten der Modelle sonst so stehen, findet dort den Vergleich. Dazu kommen über 75 Life-Science-Skills von Genomik bis Proteinmodellierung. Laut OpenAI nutzen wöchentlich rund 1,3 Millionen Menschen ChatGPT für fortgeschrittene Wissenschaft und Mathematik, macht etwa 8,4 Millionen Nachrichten.

Großzügigkeit ist selten uneigennützig. Wer 100.000 Forscher gratis an sein Modell gewöhnt, kauft sich die Arbeitsroutinen der nächsten Wissenschaftlergeneration, dazu Rückmeldungen aus echten Laboren, die kein Benchmark liefert. OpenAI schreibt das sogar hin: Das Feedback solle zeigen, wo die Modelle nützlich sind und wo sie versagen. Ein Jahr Zugang auf Pro-Niveau, laut Axios etwa 200 Dollar im Monat wert, gegen ein Jahr Nutzungsdaten aus der Weltspitze der Forschung. Beide Seiten dürften glauben, das bessere Ende erwischt zu haben. Für Studierende und Doktoranden, die ihre Prompts ohnehin schon täglich schreiben, fällt immerhin die Kostenfrage weg.

Die Gewichte bleiben natürlich zu, offen ist hier nur die Tür zum Abo. Teilnehmen darf, wer an einer anerkannten, forschungsstarken Hochschule sitzt, die Zugehörigkeit nachweist und erklärt, wofür er die Modelle einsetzt. Daten fließen standardmäßig nicht ins Training. Eine Zahl aus dem OpenAI-Text ist nebenbei die interessanteste: Forscher im obersten Fünftel der KI-Nutzung stellen fast doppelt so häufig Aufgaben, die vier Stunden oder mehr menschliche Arbeit kosten würden, knapp 7% ihrer Anfragen gegenüber 3,5% bei den übrigen im selben Fach. Wer das Werkzeug kennt, traut ihm mehr zu.

Quellen

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Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung. Fachbegriffe erläutert das Glossar.

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