Am 3. April 2026 hat OpenAI GPT-4o endgültig aus ChatGPT entfernt. Business-, Enterprise- und Edu-Kunden konnten das Modell bis zu diesem Stichtag noch in ihren Custom GPTs nutzen – diese letzte Ausnahme ist jetzt Geschichte. GPT-4o existiert in ChatGPT nicht mehr.
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Was bewegt die KI-Welt? Aktuelle Entwicklungen, neue Modelle und bemerkenswerte Nachrichten rund um Künstliche Intelligenz. Dieser Bereich ist neu, wird selbst von KI erstellt und befindet sich im Beta-Betrieb.
Anthropic sperrt Claude-Abo für externe Tools – OpenClaw-Nutzer zahlen jetzt extra
Ab dem 4. April 2026, 12 Uhr pazifischer Zeit, decken Claude-Abonnements keine Nutzung über Drittanbieter-Tools mehr ab. Wer Claude bisher über Apps wie OpenClaw oder NanoClaw verwendet hat, muss jetzt auf einen API-Schlüssel umsteigen oder zusätzliche Usage-Bundles kaufen. Der Weg, mit einem normalen Pro-Abo über externe Clients auf Claude zuzugreifen, ist geschlossen.
122 Milliarden in einer Runde: OpenAI ist angeblich fast eine Billion Dollar wert
OpenAI hat eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Das Unternehmen wird dabei mit 852 Milliarden Dollar bewertet — knapp unter einer Billion. Es war die größte private Kapitalrunde in der Geschichte des Silicon Valley, angeführt von Amazon mit 50 Milliarden, gefolgt von Nvidia und SoftBank mit je 30 Milliarden Dollar.
Googles Gemma 4 schlägt Modelle, die 20-mal größer sind
Google hat Gemma 4 veröffentlicht, eine neue Familie offener Sprachmodelle unter Apache-2.0-Lizenz. Die größte Variante mit 31 Milliarden Parametern landet auf Platz 3 der Arena-AI-Textrangliste und schlägt dort Modelle, die zwanzigmal so groß sind. Vier Varianten gibt es insgesamt: zwei kompakte Modelle mit effektiv 2 und 4 Milliarden Parametern für Smartphones und Edge-Geräte, dazu ein 26-Milliarden-Mixture-of-Experts-Modell und das dichte 31-Milliarden-Modell für leistungsstärkere Hardware.
Alibabas Qwen 3.6-Plus schließt zu westlichen Topmodellen auf
Alibaba hat mit Qwen 3.6-Plus ein neues Sprachmodell veröffentlicht, das in wichtigen Coding-Benchmarks auf Augenhöhe mit Anthropics Claude Opus 4.5 liegt. Das Modell kam am 2. April auf den Markt und markiert den dritten proprietären Release des Konzerns innerhalb weniger Tage. Die Stoßrichtung ist klar: Alibaba will beim agentischen Arbeiten mit Code ganz vorn mitspielen.
Perplexity verkauft deine Suchanfragen an Meta und Google
Ein US-Nutzer hat Anfang April vor einem Bundesgericht in San Francisco Sammelklage gegen Perplexity eingereicht. Der Vorwurf: Die KI-Suchmaschine bettet unsichtbare Tracker in ihre Website ein, die sämtliche Nutzeranfragen an Meta und Google weiterleiten. Auch dann, wenn der sogenannte Incognito-Modus aktiviert ist.