Meta wirft Llama über Bord und setzt auf ein geschlossenes Modell

KI-News: Meta, Muse Spark, proprietär

Meta hat Muse Spark veröffentlicht, das erste KI-Modell der hauseigenen Superintelligence Labs unter der Leitung von Alexandr Wang, dem ehemaligen CEO von Scale AI. Es ist ein Bruch mit der bisherigen Strategie: Muse Spark ist proprietär. Kein offener Quellcode, kein Download, kein Selbsthosting. Wer das Modell nutzen will, tut das über meta.ai oder die Meta-AI-App. In den kommenden Wochen soll es auch in WhatsApp, Instagram, Facebook und auf den Ray-Ban-Brillen verfügbar sein.

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Claude Mythos findet in Wochen mehr Sicherheitslücken als Forscher in Jahren

KI-News: Mythos, Zero-Day, Glasswing

Anthropic hat am 7. April Claude Mythos Preview veröffentlicht, ein neues Sprachmodell, das in wenigen Wochen tausende bislang unbekannte Sicherheitslücken in kritischer Software aufspürte. Einige davon existierten seit über zwei Jahrzehnten. Das Modell ist nicht frei zugänglich. Anthropic stellt es im Rahmen von Project Glasswing nur ausgewählten Partnern zur Verfügung, darunter AWS, Apple, Microsoft, Google, Cisco, CrowdStrike, NVIDIA, Palo Alto Networks, JPMorganChase, Broadcom und die Linux Foundation. Über 40 weitere Organisationen erhalten ebenfalls Zugang.

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Google bringt KI-Diktat aufs iPhone, kostenlos und ohne Internet

KI-News: Google, Eloquent, Diktat, Gemma

Google hat eine Diktat-App veröffentlicht, die vollständig auf dem Gerät läuft. »AI Edge Eloquent« nutzt Googles offenes KI-Modell Gemma für die Spracherkennung, funktioniert offline, kostet nichts und hat keine Nutzungsbeschränkung. Die App ist seit dem 6. April im iOS App Store verfügbar, eine Android-Version wird im Store erwähnt, ist aber noch nicht erschienen.

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Musk will Altman feuern und OpenAI 134 Milliarden Dollar abnehmen

KI-News: Musk, OpenAI, $134B

Elon Musk hat seine Klage gegen OpenAI am 7. April erneut verschärft. In einer geänderten Klageschrift fordert er die Absetzung von CEO Sam Altman aus dem Board der OpenAI-Stiftung und die Entfernung von Altman und Präsident Greg Brockman aus ihren Ämtern im gewinnorientierten Arm des Unternehmens. Beide sollen sämtliche Anteile und finanziellen Vorteile zurückgeben, die sie durch die Umwandlung von OpenAI in ein For-Profit-Unternehmen erlangt haben. Die geforderte Schadenssumme: rund 134 Milliarden Dollar. Musk will davon nichts für sich selbst. Das Geld soll an die gemeinnützige OpenAI-Stiftung gehen.

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Ohne Nvidia: GLM-5.1 schlägt GPT-5.4 und Claude beim Coden

KI-News: GLM-5.1, Huawei, Z.ai

Das chinesische KI-Labor Z.ai (ehemals Zhipu AI) hat GLM-5.1 veröffentlicht, ein Sprachmodell mit 754 Milliarden Parametern unter MIT-Lizenz. Auf SWE-bench Pro, dem anspruchsvollsten Coding-Benchmark der Branche, erreicht es 58,4 Punkte und übertrifft damit GPT-5.4 (57,7), Claude Opus 4.6 (57,3) und Gemini 3.1 Pro (54,2).

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Sam Altman will Roboter besteuern

KI-News: OpenAI, Robotersteuer, Vermögensfonds

OpenAI hat ein 13-seitiges Grundsatzpapier mit dem Titel »Industrial Policy for the Intelligence Age« veröffentlicht. Darin schlägt das Unternehmen eine Steuer auf automatisierte Arbeit vor, einen öffentlichen Vermögensfonds für alle US-Bürger und eine staatlich geförderte Vier-Tage-Woche ohne Lohneinbußen. Sam Altman begründet die Vorschläge mit einer Verschiebung der Machtverhältnisse: »Viel zu viel Hebel wird beim Kapital liegen und nicht bei der Arbeit im traditionellen Sinn.«

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