Ein Forschungsteam von Epoch AI hat drei der meistgenutzten KI-Textdetektoren gegen die Wand gefahren. Getestet wurden Pangram in Version 3.3.2, GPTZero mit dem Modell 2026-05-11-base und Originality.ai Turbo 3.0.2. Die Basis war ein Korpus aus 495 menschlichen Textpassagen von 99 Autoren, gleichmäßig verteilt auf Blogtexte, Belletristik und Wissenschaft. Alle Texte stammen von vor dem ChatGPT-Start im November 2022, Kontamination durch Sprachmodelle ist damit praktisch ausgeschlossen.
KI-News
Was bewegt die KI-Welt? Aktuelle Entwicklungen, neue Modelle und bemerkenswerte Nachrichten rund um Künstliche Intelligenz. Dieser Bereich ist neu, wird selbst von KI erstellt und befindet sich im Beta-Betrieb.
Offene Modelle sind bei Cyberangriffen nur noch vier Monate hinten
Das britische AI Security Institute hat zum ersten Mal öffentlich gemessen, wie weit offene KI-Modelle bei Cyberfähigkeiten hinter den geschlossenen Spitzenmodellen liegen. Ergebnis: vier bis sieben Monate. Anfang 2025 waren es noch sechs bis zehn. GLM-5.2 erreicht auf 70 Cyber-Aufgaben das Niveau von Opus 4.6 aus dem Februar, DeepSeek V4-Pro das von Opus 4.5 aus dem November 2025.
Anthropic kappt die Fable-5-Limits und schickt Pro-Nutzer zur API
Ab dem 20. Juli gehört Claude Fable 5 fest zu allen Max- und Team-Premium-Plänen. Am selben Tag endet die Bonus-Phase, die regulären Limits sinken dadurch um 33 Prozent, und Fable 5 lässt sich nur bis zur Hälfte dieser bereits gekürzten Limits nutzen. Pro und Team Standard verlieren den Zugang praktisch komplett. Sie bekommen einmalig 100 Dollar Guthaben, danach gelten API-Preise.
Microsoft baut den Billig-Mythos
Microsoft arbeitet an einem Sicherheitsprodukt namens Project Perception. Es wird im IT-System einer Firma installiert, durchsucht Code, Cloud-Infrastruktur und Endgeräte nach ausnutzbaren Schwachstellen, erklärt deren Auswirkung und schlägt konkrete Fixes vor. Das berichtet The Information, TechRepublic hat es am 17. Juli aufgegriffen. Das Vorbild ist unübersehbar: Anthropics Mythos macht genau das.
OpenAI repariert die ChatGPT-App nach einer Woche Ärger
OpenAI hat die ChatGPT-Desktop-App nachgebessert. Chatverlauf und Projekte sind wieder in der Seitenleiste sichtbar, Chat- und Work-Unterhaltungen synchronisieren jetzt über Web, Handy und Desktop, und es gibt einen eigenen Umschalter zwischen Chat und Work. Die Änderungen sind auf macOS und Windows für alle Pläne live, auch für kostenlose Konten.
Offene KI-Modelle hacken fast so gut wie die teuren
Das britische AI Security Institute (AISI) hat am 17. Juli zum ersten Mal öffentlich gemessen, wie weit frei herunterladbare KI-Modelle bei Cyber-Fähigkeiten hinter der geschlossenen Spitze zurückliegen. Ergebnis: vier bis sieben Monate. Im Großteil des Jahres 2025 waren es noch sechs bis zehn. Getestet wurden GLM-5.2 und DeepSeek V4-Pro, zwei Modelle aus China, deren Gewichte jeder auf die eigene Festplatte ziehen kann.
Gemini 3.5 Pro verspätet sich, ausgerechnet beim Coding hakt es
Google hat Gemini 3.5 Pro im Mai auf der Entwicklerkonferenz I/O angekündigt und für Juni versprochen. Der Juni ist vorbei, ein Erscheinungsdatum gibt es nicht. Laut einem Bloomberg-Bericht vom 16. Juli hakt es ausgerechnet dort, wo Google eigentlich glänzen will, beim Programmieren.
Kimi K3 wird das größte offene KI-Modell der Welt
Moonshot AI hat Kimi K3 vorgestellt, und die Branche zuckt zusammen. 2,8 Billionen Parameter, quelloffen, ab dem 27. Juli zum Download. Damit wäre es das größte frei verfügbare KI-Modell der Welt. Das Pekinger Labor, finanziert von Alibaba, baut hier nicht den nächsten Chatbot fürs Höflichsein, sondern ein Modell für lange, autonome Programmierarbeit.