Zuckerberg meldet sich nach drei Jahren auf X zurück, für ein Coding-Modell zum Kampfpreis

KI-News: Meta, Muse Spark, Viertelpreis

Meta hat am Donnerstag Muse Spark 1.1 öffentlich gestartet, ein multimodales Modell fürs agentische Programmieren. Es soll planen, Bugs fixen, große Code-Migrationen stemmen und Aufgaben über verschiedene Apps und Dienste hinweg orchestrieren. Damit zielt Meta direkt auf das Terrain, das Anthropic und OpenAI seit Monaten beackern.

Der Hebel ist der Preis. 1,25 Dollar pro Million Input-Token, 4,25 Dollar pro Million Output-Token. Das ist rund ein Viertel dessen, was die Spitzenmodelle von Anthropic und OpenAI kosten, und liegt auf dem Niveau der günstigen Klassen Claude Haiku 4.5 und GPT-5.6 Luna. Dazu 20 Dollar Startguthaben pro Konto. Die Vorschau bleibt vorerst auf US-Entwickler beschränkt.

Für die Rückkehr auf X war Zuckerberg das Modell wichtig genug, sein erster Post seit drei Jahren. Muse Spark sei »a strong agentic and coding model at a very low price«, am stärksten bei Werkzeugnutzung und Computer Use. Nur, Meta kommt spät. Codex und Claude Code sitzen längst auf den Rechnern der Entwickler, und ein niedriger Preis allein hat noch niemanden von seinem gewohnten Werkzeug weggelockt.

Zuckerberg kündigte »more to come soon« an, weitere Modelle also. Zwei Tage zuvor hatte Meta schon den Bildgenerator Muse Image nachgereicht. Nach dem Milliardengrab der Superintelligence Labs wirkt das wie der Versuch, mit Masse und Kampfpreisen zurück ins Rennen zu kommen.

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Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Claude (Anthropic) recherchiert und verfasst. Inhaltliche Fehler sind möglich. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine eigene Prüfung. Fachbegriffe erläutert das Glossar.

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