Die KI als Denkpartner: Besser denken, statt einfach nur schneller sein

Die KI als Denkpartner: Besser denken, statt einfach nur schneller sein

KI als Denkpartner einzusetzen ist einfacher gesagt als getan. Die meisten tippen eine Frage, nehmen die Antwort, und das war’s. Das ist nicht falsch. Aber es ist womöglich das Wenigste, was man aus einem Sprachmodell herausholen kann.

Der Unterschied liegt im Modus. Wer die Denkarbeit delegiert, überlässt das Denken der Maschine. Wer KI als Sparringspartner benutzt, bleibt selbst der Denkende, hat aber ein Gegenüber, das weder Müdigkeit kennt, weder Ungeduld noch eigenen Interessen.

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Die Hure Babylon war bloß eine Behörde

Die Hure Babylon war bloß eine Behörde

Babylon ist bis heute ein Schimpfwort. Die »Hure Babylon« aus der Offenbarung des Johannes, die apokalyptische Metapher für alles Verruchte, Dekadente, Abzuschaffende. Im Rastafari steht Babylon für das System der Unterdrückung, in der Popkultur für verlorene Pracht. Ein Sammelbegriff für Sünde.

Nur: Die reale Stadt war etwas anderes. Sie hatte womöglich 200.000 Einwohner zu einer Zeit, als die meisten Siedlungen Europas aus ein paar Dutzend Hütten bestanden. Sie lag am Euphrat, 85 Kilometer südlich des heutigen Bagdad. Und ihre Hauptbeschäftigung war nicht Orgie, sondern Verwaltung.

Ihr berühmtestes Bauwerk steht übrigens in Berlin. Das Ischtar-Tor, leuchtend blau glasiert, verziert mit Stieren und Drachen, empfängt Besucher im Pergamonmuseum in Berlin (wenn es denn geöffnet hätte …). Was von Babylon in Babylon selbst übrig ist, passt auf kaum eine Postkarte.

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KI Behördendeutsch – Bescheide verstehen und Widersprüche schreiben

KI Behördendeutsch – Bescheide verstehen und Widersprüche schreiben

KI Behördendeutsch übersetzen lassen klingt nach Zukunftsmusik. Ist es nicht mehr. Wer einen Bescheid vom Amt in der Hand hält und danach weniger weiß als vorher, kennt das Problem. Verschachtelte Sätze, Verweise auf Paragraphen, Fachbegriffe aus einer Parallelwelt.

Inzwischen gibt es KI-Tools, die genau dabei helfen: Behördenpost entschlüsseln, Widersprüche formulieren, Anträge vorbereiten. Ganz ohne Jurastudium.

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Den Lernplan mit KI erstellen … und diesmal bleibst du dran

Den Lernplan mit KI erstellen ... und diesmal bleibst du dran

Einen Lernplan mit KI erstellen, das klingt nach einem Fünf-Minuten-Job. Prompt rein, Tabelle raus, fertig. Tag eins läuft super, Tag zwei schon schleppend, Tag drei ist der Plan Makulatur und das schlechte Gewissen beginnt. Nicht weil die KI schlecht ist, sondern weil sie nicht genug weiß, um etwas Sinnvolles zu bauen.

Wer der KI die richtigen Informationen gibt, bekommt dafür einen Plan, den man auch wirklich durchhält.

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Wer von KI profitiert, fürchtet sie am meisten

Wer von KI profitiert, fürchtet sie am meisten

Jemand baut eine Website in fünf Tagen, für die er früher Monate gebraucht hätte. Jemand anderes erledigt in 15 Minuten, was vorher zwei Stunden dauerte. Ein Lieferfahrer programmiert nebenbei einen Onlineshop. Ein Landschaftsgärtner entwickelt eine Musik-App. Alle nutzen KI. Und alle liegen nachts wach, weil sie wissen, was das für ihren Job bedeutet.

Eine aktuelle Befragung von 81.000 KI-Nutzern zeigt ein Muster, das kontraintuitiv wirkt, aber im Kern logisch ist. Die Menschen, die am meisten von KI profitieren, haben gleichzeitig die größte Angst davor. Wer keine KI nutzt, schläft ruhig. Wer sie täglich benutzt und dabei zusieht, wie seine Aufgaben schrumpfen, rechnet weiter.

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