
Wer in den späten Neunzigern zum ersten Mal online ging, erinnert sich vielleicht an das Gefühl. Plötzlich lag die ganze Welt an Software offen da. Freeware, Shareware, kleine Tools von irgendwelchen Servern, auf die man über eine Linkliste stieß. Man lud herunter, doppelklickte und hoffte.
Manchmal lief das Programm. Manchmal fing man sich einen Virus ein, und das war keine Seltenheit. Das Skriptkiddie war eine Kulturfigur, McAfee und Norton wurden damit reich, und der Schaden konnte durchaus übel sein.
Dreißig Jahre später will man KI-Agenten installieren, und das Gefühl kehrt zurück.






