
Ein erfahrener Programmierer und ein Schüler tippen dieselbe Frage in dieselbe KI. Beide bekommen dieselbe Antwort. Trotzdem passiert in ihren Köpfen etwas völlig Verschiedenes.
Der eine legt eine Fähigkeit beiseite, die er längst beherrscht; in der Folge rostet sie ein. Der andere baut eine Grundtechnik nie auf, die er aber brauchte. Ersteres ist harmlos und lässt sich jederzeit wieder aktivieren. Letzteres ist das eigentliche Problem, und es trifft die Falschen.
Die Unterscheidung stammt vom Bildungsforscher Timothy Cook, der in seiner Kolumne für Psychology Today ein Jahr lang über das Auslagern des Denkens an KI geschrieben hat und dann feststellte, dass er selbst etwas übersehen hatte. Nicht an den Fakten. An der Sichtweise.






