Einarbeitungs-Turbo: So nutzt du Perplexity, NotebookLM und Claude als Wissens-Maschine

Einarbeitungs-Turbo: So nutzt du Perplexity, NotebookLM und Claude als Wissens-Maschine

Sich in ein neues Thema mit KI einzuarbeiten, das klappt inzwischen in Stunden, wofür früher Tage nötig waren. Das Problem ist nicht die Geschwindigkeit. Das Problem ist, dass die meisten ohne System vorgehen. Perplexity aufmachen, ein paar Fragen stellen, die Zusammenfassung lesen, weiterziehen. Das ist keine Einarbeitung. Das ist nur die Illusion davon.

Wer ein Fachgebiet wirklich durchdringt, braucht mehr als Antworten. Er braucht Struktur, Quellen, kritische Distanz. Die gute Nachricht: Genau das lässt sich mit drei Tools und einem klaren Ablauf erreichen.

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OpenAI Codex — Vom Coding-Tool zur Alles-App

OpenAI Codex — Vom Coding-Tool zur Alles-App

2021 war Codex eine API, die Python-Zeilen vervollständigte. Fünf Jahre später sitzt eine Desktop-App auf dem Rechner, die parallel Agenten auf Code loslässt, einen eigenen Browser mitbringt und sich an Gespräche von letzter Woche erinnert. OpenAI Codex hat sich vom Entwicklerwerkzeug zur Schaltzentrale gewandelt. Ob die auch hält, was sie verspricht, ist eine andere Frage.

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Die reichsten Römer aller Zeiten … Crassus, Narcissus und die große Gier

Die reichsten Römer aller Zeiten ... Crassus, Narcissus und die große  Gier

Die reichsten Römer waren keine Kaiser, keine Feldherren und keine Patrizier aus uralten Familien. Die drei größten Privatvermögen der Antike gehörten einem Immobilienhai, einem ehemaligen Sklaven und einem Philosophen, der in seinen Schriften gegen den Luxus anschrieb.

Wer sich Elon Musk mit 839 Milliarden Dollar als unerreichbar vorstellt, sollte einen Blick zurück werfen. Im römischen Maßstab wäre Musk womöglich nicht einmal der Reichste seiner Zeit gewesen.

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Microlearning mit KI — was wirklich im Kopf bleibt

Microlearning mit KI — was wirklich im Kopf bleibt

Zehn Minuten in der S-Bahn, fünf Minuten vor dem Meeting, eine Viertelstunde vor dem Einschlafen. Bisher war das ungenutztes Potenzial oder bestenfalls ein Podcast im Hintergrund. Microlearning mit KI macht daraus etwas, das im Kopf bleibt.

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Tippen lernen mit KI — der Trainer merkt sich, wo du stolperst

Tippen lernen mit KI — der Trainer merkt sich, wo du stolperst

Wer heute 18 ist, hat sein halbes Leben am Smartphone verbracht. Tastatur? Ein Relikt aus dem Büro der Eltern. Dabei trennt die Schreibgeschwindigkeit auf zehn Fingern irgendwann die ernst zu nehmenden Texte von den halbfertigen Messages. Spätestens im Studium, im ersten Job, in jeder längeren E-Mail.

Tippen lernen mit KI ist nichts grundsätzlich Neues. Wer in den 80ern Englisch hatte, erinnert sich womöglich ans Sprachlabor. Eine Stunde pro Woche in einer kleinen Kabine, Kopfhörer auf, eigenes Tempo, individuelles Feedback. Genau so eine Umgebung bräuchte es zum Tippen lernen auch, und genau so eine Umgebung liefert heute jede halbwegs ambitionierte Tipp-Software. Ein Tipplabor am eigenen Laptop.

Jahrzehntelang hieß Tippen lernen: sture Lektionen, dieselben Sätze für alle, Fehlerstatistik am Ende. Adaptive Trainer drehen das um. Sie schauen dir während des Tippens über die Schulter und bauen die Übung neu. In jeder einzelnen Sitzung.

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Reachy Mini, Open Source Roboter, warum lieben ihn alle?

Reachy Mini, Open Source Roboter

Reachy Mini ist 28 Zentimeter klein, sieht ein bisschen aus wie ein Wackelkopf mit Kamera und kostet 299 Dollar. Greifen kann er nichts. Laufen auch nicht. Er dreht den Kopf in alle Richtungen, winkt mit zwei Antennen und wartet auf eine Stimme, an die er sich wenden kann. Ich hätte auch gern einen, leider man muss ihn selbst zusammenbauen.

Wer ihn aufbauen will, hat zwei bis drei Stunden Bastelarbeit vor sich. Wer ihn dann ein paar Tage hat, schreibt eigene Apps. Inzwischen sind aus rund 10.000 ausgelieferten Einheiten über 200 Community-Apps geworden, gebaut von etwa 150 Menschen, die vorher nie eine Zeile Robotik-Code angefasst hatten. Die Frage ist also weniger, was Reachy Mini kann. Sondern was die Leute aus ihm machen, sobald er auf dem Schreibtisch steht.

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