Diese Wörter gehören nicht zum bildungssprachlichen Kanon, könnten es aber. Sie sind mir allesamt in Texten begegnet, ihre Bedeutung musste ich des Öfteren nachschlagen, denn zum Teil sind sie selten. Aber das macht sie nur noch interessanter. Und hoffentlich für dich umso nützlicher.
Common Sense, Understatement, Dandy – manche englische Wörter sind so selbstverständlich ins Deutsche eingewandert, dass wir ihre Herkunft kaum noch bemerken. Andere klingen nach einer Zeit, in der man noch Five o’Clock Tea sagte und Dandys die Boulevards bevölkerten.
Was viele nicht wissen: Etliche dieser Begriffe gehören zum Kanon der Bildungssprache. Sie kamen größtenteils vor den beiden Weltkriegen ins Deutsche, als die britische Kultur in den gebildeten Schichten Europas hohes Ansehen genoss. Manche sind längst Allgemeingut geworden, andere wirken heute fast exotisch – und gerade deshalb reizvoll.
Diese Liste versammelt 37 englische Begriffe, die zur deutschen Bildungssprache zählen. Keine Anglizismen aus der Tech-Welt, kein Business-Sprech. Sondern Wörter mit Geschichte, Klang und einer gewissen Eleganz.
Wer sagt denn, Bildungssprache sei trocken und langweilig? Diese Begriffe haben einen spannenden Klang und wecken Bilder in uns. Sie beleben unsere Vorstellungskraft.
Die folgenden Adjektive sind überwiegend weder häufig noch wichtig, aber dafür umso schöner. Heute angewendet, handelt es sich um edles Glitzerpulver für Texte.
Die muss man nicht kennen, aber genau diese Wörter sind es, die den wahren Connaisseur der Bildungssprache verraten. Bildhaft, gebildet, klassisch, belesen und nicht selten der griechischen Mythologie entstammend – also direkt vom Fundament unserer Kultur.
Zahlreiche Wörter der Bildungssprache gehen auf das Lateinische zurück. Sie sind längst ein fester Teil der deutschen Sprache. Aber das ist nicht alles. Es gibt einen Strauß quasi originaler Phrasen und Begriffe, die immer noch weitgehend ursprünglich dastehen.
Dies ist, wenn man so will, die Krone der Bildungssprache.
Hier ist ein kleiner Spaß für für Sprachmasochisten und Angeber. Eine echte Herausforderung, denn diese Wörter kennen wohl nur Linguisten und Professoren. Oder Oberschlauberger.