
Verträge prüfen mit KI klingt nach einer Sache, die längst selbstverständlich sein müsste. Du bekommst einen Mietvertrag, 14 Seiten, kleine Schrift, und irgendwo in Paragraph 9 steht eine Klausel, die dich womöglich teuer zu stehen kommen könnte.
Früher blieb dir entweder der Gang zum Anwalt oder das mulmige Gefühl, etwas übersehen zu haben. Inzwischen gibt es eine Alternative, die zwar nicht völlig neu ist, aber bequem.
Den Mittelweg zwischen blind unterschreiben und teurer Anwaltsstunde gab es nämlich schon. Mietervereine prüfen seit Jahrzehnten Verträge für Mitglieder, Verbraucherzentralen tun das Gleiche gegen Gebühr, Stiftung Warentest liefert Musterklauseln, Rechtsschutzversicherungen decken den Anwalt ab.
Online-Dienste wie Smartlaw oder frag-einen-anwalt.de gibt es ebenfalls seit den 2010ern. Was KI verändert, ist nicht das Prinzip, sondern die Schwelle. Verfügbar nachts um zwei, ohne Mitgliedschaft, ohne Termin, oft kostenlos. Genau das macht den Unterschied.










