
Den Rechner aufräumen mit einer KI, das klingt nach der langweiligsten Aufgabe, die man einem Agenten geben kann. Ordner sortieren, Downloads umbenennen, Duplikate finden. Nichts, wobei viel passieren kann.
Ausgerechnet dabei haben im Juli 2026 die ersten Leute den Inhalt ihrer Festplatten verloren.
Der Reiz ist trotzdem real. Ein Agent liest die Dateien, statt nur ihre Namen zu vergleichen. Er erkennt eine Rechnung als Rechnung, auch wenn sie scan_0034.pdf heißt, sortiert nach Inhalt, benennt nach Schema um und findet nebenbei die Duplikate. Kein klassisches Aufräumtool kann das. Und er erledigt in einer halben Stunde, was man seit Jahren vor sich herschiebt.
Nur heißt Aufräumen eben löschen, verschieben, umbenennen. Drei Verben, die alle in dieselbe Richtung zeigen, wenn sie schiefgehen. Und es ist die Aufgabengattung, bei der man dem Agenten am seltensten sagt, was genau er anfassen soll.













