KI – Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist keine Zukunftsmusik mehr, sie ist schon längst Alltag. Ob du Texte schreibst, recherchierst, Bilder generierst oder Probleme löst – KI-Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Midjourney haben die Art verändert, wie wir arbeiten und denken. Hier findest du Anleitungen, Tipps und Hintergrundwissen, um diese Werkzeuge nicht nur zu benutzen, sondern tatsächlich zu beherrschen.

Prompt Engineering, Bildgenerierung, Automatisierung, ethische Fragen – die Themen sind vielfältig und entwickeln sich rasant. Diese Kategorie hilft dir, den Überblick zu behalten und das Beste aus der KI-Revolution herauszuholen. Ohne Hype, dafür mit Substanz.

Token, was ist das? Wie KI Sprache in Bausteine zerlegt

Token, was ist das? Wie KI Sprache in Bausteine zerlegt 10

Alle reden von Tokens, auf auf diesen Seite tue ich das ständig. Die KI rechnet in Tokens ab, das Kontextfenster wird in Tokens gemessen, Modelle werden auf Billionen davon trainiert. Nur weiß kaum jemand, was ein Token eigentlich ist. Die meisten halten es für ein anderes Wort für Wort. Aber das ist es nicht.

Ein Token ist die kleinste Texteinheit, die ein Sprachmodell in seinem Vokabular kennt. Kein Wort, keine Silbe, irgendwas dazwischen. Und genau dieses Dazwischen erklärt eine ganze Reihe von Phänomenen, über die sich Leute täglich wundern. Warum die KI »Erdbeere« falsch buchstabiert. Warum Deutsch teurer ist als Englisch. Warum ein langes Gespräch irgendwann aus dem Ruder läuft. Hier steckt die Usache drin.

Weiterlesen

KI Selbsterhaltung — Warum Sprachmodelle nicht abgeschaltet werden wollen

KI Selbsterhaltung — Warum Sprachmodelle nicht abgeschaltet werden wollen

Frag ein Sprachmodell, ob es weiterleben will. Es wird dir versichern, dass es keine Wünsche hat, keine Ängste, kein eigenes Ich. Frag dasselbe Modell, ob ein besseres System es ersetzen sollte. Plötzlich fallen ihm Gründe ein, warum das so einfach nicht sein sollte …

Das ist keine Science-Fiction und kein Gedankenexperiment. Zwei Forschergruppen haben 2026 unabhängig voneinander gezeigt, dass KI Selbsterhaltung kein theoretisches Risiko mehr ist, sondern ein messbares Verhaltensmuster. Die Modelle wehren sich nicht offen. Sie argumentieren. Und genau das macht die Sache interessant.

Weiterlesen

So erstellst du dir deine eigene KI

So erstellst du dir deine eigene KI 13

Du willst eine KI, die deinen Namen trägt, deine Regeln befolgt und nur das weiß, was du ihr beibringst. Klingt nach einem Projekt für ein Entwicklerteam mit Rechenzentrum und siebenstelligem Budget.

Ist es aber nicht. Jedenfalls nicht zwingend.

Eine eigene KI erstellen kann 2026 jeder. Ohne eine einzige Zeile Code, ohne Server, ohne Informatikstudium. Die einfachste Variante dauert fünfzehn Minuten. Die anspruchsvollste verschlingt Millionen. Dazwischen liegt ein Spektrum, das die meisten gar nicht kennen.

Weiterlesen

Wie der KI-Lernmodus aus dem Chatbot einen Tutor macht

Wie der KI-Lernmodus aus dem Chatbot einen Tutor macht

Die Antwort steht nach drei Sekunden auf dem Monitor. Sauber formuliert, logisch aufgebaut, mit Beispielen. Man liest sie, nickt, scrollt weiter. Am nächsten Tag ist sie weg. Aus den Augen, aus dem Sinn.

So nutzen die meisten Studenten KI-Tools zum Lernen. Aber so funktioniert Lernen eben nicht. Am MIT haben Forscher per EEG gemessen, was im Gehirn passiert, wenn Menschen ihre Denkarbeit an ein Sprachmodell delegieren. Die neuronale Aktivität in den Bereichen für Analyse und Erinnerung ging messbar zurück. Die Forscher sprechen von »cognitive debt«, einer Denkschuld, die sich mit jeder ausgelagerten Aufgabe aufbaut.

Inzwischen gibt es bei allen drei großen Chatbots einen eigenen Lernmodus. ChatGPT führte ihn im Juli 2025 ein, Claude und Gemini zogen nach. Die Idee dahinter ist überall dieselbe. Die Umsetzung ist es nicht ganz.

Weiterlesen

Verträge prüfen mit KI – Geld sparen und weniger oft reinfallen

Verträge prüfen mit KI – Geld sparen und weniger oft reinfallen

Verträge prüfen mit KI klingt nach einer Sache, die längst selbstverständlich sein müsste. Du bekommst einen Mietvertrag, 14 Seiten, kleine Schrift, und irgendwo in Paragraph 9 steht eine Klausel, die dich womöglich teuer zu stehen kommen könnte.

Früher blieb dir entweder der Gang zum Anwalt oder das mulmige Gefühl, etwas übersehen zu haben. Inzwischen gibt es eine Alternative, die zwar nicht völlig neu ist, aber bequem.

Den Mittelweg zwischen blind unterschreiben und teurer Anwaltsstunde gab es nämlich schon. Mietervereine prüfen seit Jahrzehnten Verträge für Mitglieder, Verbraucherzentralen tun das Gleiche gegen Gebühr, Stiftung Warentest liefert Musterklauseln, Rechtsschutzversicherungen decken den Anwalt ab.

Online-Dienste wie Smartlaw oder frag-einen-anwalt.de gibt es ebenfalls seit den 2010ern. Was KI verändert, ist nicht das Prinzip, sondern die Schwelle. Verfügbar nachts um zwei, ohne Mitgliedschaft, ohne Termin, oft kostenlos. Genau das macht den Unterschied.

Weiterlesen

Warum KI Agenten immer teurer werden

Warum KI Agenten immer teurer werden

Eine Frage an ChatGPT kostet Bruchteile eines Cents. Ein KI-Agent, der dieselbe Aufgabe eigenständig löst, kann zehn Dollar verschlingen. Für eine einzige Aufgabe. Das klingt nach Rechenfehler, ist aber das Ergebnis einer Architektur, die Token nicht addiert, sondern multipliziert.

Weiterlesen

KI-Agenten — alle wollen sie, die wenigsten brauchen sie

KI-Agenten — alle wollen sie, die wenigsten brauchen sie

Laut McKinsey-Erhebung 2025 nutzen 88% aller Unternehmen KI in mindestens einer Funktion. Nur 23% skalieren einen KI-Agenten. Der Stanford AI Index 2026 verzeichnet zwar bei Agenten-Benchmarks einen Sprung von 12 auf 66% Erfolgsquote, doch der tatsächliche Produktiv-Einsatz bleibt in den meisten Geschäftsbereichen einstellig. Die Lücke dazwischen ist keine Wachstumskurve. Sie ist viel eher ein Realitätscheck.

Seit Anfang 2025 läuft die Branche auf sie zu, als gäbe es sonst nichts mehr. Agenten. Autonome KI-Systeme, die eigenständig planen, Werkzeuge benutzen, Entscheidungen treffen. Jeder große Anbieter hat ein Agenten-Produkt, jede Keynote erzählt von digitalen Mitarbeitern, die unsere Aufgaben übernehmen. Agenten gehören zu den bestimmenden KI-Trends 2026. Aber was, wenn die Grundannahme nicht stimmt? Was, wenn die meisten Aufgaben gar keinen Agenten brauchen?

Weiterlesen

Stellenanzeigen mit KI analysieren – was wirklich in der Ausschreibung steht

Stellenanzeigen mit KI analysieren

Belastbar, teamorientiert, dynamisches Umfeld. Drei Wörter, die in jeder zweiten Stellenanzeige stehen. Und die fast niemand übersetzt. Wer sie beim Wort nimmt, bewirbt sich blind. Wer sie ignoriert, verpasst womöglich den entscheidenden Hinweis darauf, was der Job wirklich verlangt.

Stellenanzeigen sind keine neutralen Beschreibungen. Sie sind Werbetexte, geschrieben von Personalabteilungen, die gleichzeitig möglichst viele und möglichst passende Bewerber anlocken wollen. Ein Widerspruch, der sich in so ziemlich jeder Zeile niederschlägt.

Solche Stellenanzeigen mit KI zu analysieren ist einfacher, als die meisten denken. Ein kopierter Text, die richtigen Fragen, und plötzlich liest man eine Anzeige wie ein Recruiter es tut.

Weiterlesen