19 smarte Lernhacks, die du ohne viel Aufwand anwenden kannst

19 smarte Lernhacks, die du ohne viel Aufwand anwenden kannst

Es gibt Techniken und Methoden, mit denen sich beim Lernen viel erreichen lässt. Die aber sind aufwändig und erfordern größere Umstellungen, langwierige Vorbereitungen und langfristigen Einsatz.

Geht es vielleicht eine Nummer kleiner? Klar! Hier sind einige Lernhacks, die sich schnell umsetzen lassen.

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Schlüsselwörter

Notiere Schlüsselwörter oder -konzepte auf Post-its und platziere sie an Orten, an denen du sie regelmäßig siehst.
Beispiel: Bei der Vorbereitung auf ein Medizinexamen könntest du Post-its mit wichtigen Begriffen wie »Mitose« und »Meiose« an deinem Badezimmerspiegel anbringen, um sie sich beim Zähneputzen einzuprägen.

Akronyme

Erstelle aus den Anfangsbuchstaben von zu lernenden Listen oder Gruppen ein leicht zu merkendes Wort.
Beispiel: Für die Reihenfolge der Planeten im Sonnensystem könnte ein Student »Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel, (Pardauz!)« als Eselsbrücke nutzen.

Farbcodierung

Verwende unterschiedliche Farben für verschiedene Themen oder Konzepte, um das visuelle Gedächtnis zu stützen.
Beispiel: Ein Jurastudent könnte verschiedene Farben für unterschiedliche Rechtsgebiete verwenden: Rot für Strafrecht, Blau für Zivilrecht usw.

Mnemonik

Erfinde einfache Reime oder Sätze, um dir komplexe Informationen zu merken.
Beispiel: Ein Chemiestudent nutzt den Satz »Heurige Leute Finden Bier Besonders Lecker«, um sich die Reihenfolge der Halogene (Fluor, Chlor, Brom, Iod) zu merken.

Kurzvideos

Suche nach kurzen Erklärvideos zu deinen Themen. Das Sehen und Hören kann helfen, Informationen besser zu speichern. Und wer nur Videos guckt, sollte auch mal wieder das gute alte Lesen probieren.

Flashcards

Nutze physische oder digitale Lernkarten (Flashcards) für schnelle Wiederholungssessions zwischendurch. Gibt es auch als Apps.

Mindmaps

Erstelle Mindmaps, um Zusammenhänge visuell darzustellen und ein besseres Verständnis zu fördern.

Linktipp: ChatGPT kann viel mehr, als ihr vielleicht denkt: Fünf kreative und coole Wege, die Wunder-KI zu nutzen

Stichpunkte

Fasse Informationen in kurzen Stichpunkten zusammen, um den Überblick zu behalten.

Lernen durch Lehren (LdL)

Erkläre das Gelernte jemand anderem. Dies zwingt dich, den Stoff klar zu formulieren.
Beispiel: Ein Informatikstudent erklärt seinem Mitbewohner die Grundlagen von Datenstrukturen, um sein eigenes Verständnis zu verbessern.

Analogien verwenden

Verbinde neue Informationen mit Dingen, die du schon kennst, indem du Analogien bildest.
Beispiel: Ein Wirtschaftsstudent vergleicht Aktienmärkte mit Supermärkten, um das Prinzip von Angebot und Nachfrage zu veranschaulichen.

Stille nutzen

Kurze Phasen der Stille vor und nach dem Lernen können helfen, die Konzentration zu verbessern und Informationen zu festigen.
Beispiel: Ein Philosophiestudent plant fünf Minuten Stille vor jedem Studienabschnitt, um sich mental auf das Thema einzustimmen.

Bewegung

Integriere leichte körperliche Aktivität wie Spaziergänge, um die Durchblutung und damit die Gehirnleistung zu fördern.
Beispiel: Eine Medizinstudentin wiederholt wichtige Fakten über das menschliche Herz, während sie joggt, um beides zu verbinden.

Schlaf

Wiederhole kurz vor dem Schlafengehen gelernte Inhalte, da Informationen während des Schlafs verarbeitet und gefestigt werden.
Beispiel: Ein Mathematikstudent geht die Beweise von Theoremen durch, die er am Tag gelernt hat, bevor er ins Bett geht.

Interleaved Practice

Beim sogenannten durchmischten Üben wechselst du zwischen verschiedenen Themen oder Fertigkeiten während des Lernens, anstatt dich lange auf ein einzelnes Thema zu konzentrieren. Diese Methode verbessert die Fähigkeit, gelerntes Wissen flexibel anzuwenden.

Spaced Repetition

Wiederhole den Lernstoff über zunehmend längere Abstände. Dies stützt sich auf den Effekt, dass Informationen besser im Langzeitgedächtnis verankert werden, wenn sie über die Zeit verteilt wiederholt werden.

Selbsttests

Teste dich selbst regelmäßig, um zu überprüfen, was du wirklich gelernt hast. Selbsttests fördern die aktive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und verbessern die Merkfähigkeit.

Thematische Visualisierung

Erstelle visuelle Darstellungen von Konzepten und Zusammenhängen, die über einfache Mindmaps hinausgehen. Diagramme, Flowcharts und Infografiken können komplexe Informationen anschaulich machen. Am besten selbst zeichnen.

Wasser trinken

Klingt blöd, ist es aber nicht. Ausreichende Hydration unterstützt die Gehirnfunktion und Konzentration und vermeidet manch unnötigen Kopfschmerz.

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Werkstatt

Die Visualisierungen generierte die KI DALL-E via Bing, was darin abgebildet ist, existiert in der realen Welt nicht. Die verwendeten Fonts im Beitragsbild oben sind Anton (Google) und Alegreya Sans (Google).

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Der Autor

Sven Lennartz AvatarSven Edmund Lennartz ist Fachautor, Schriftsteller und Gründer verschiedener Online-Unternehmen, wie Dr. Web (Webdesign), Conterest (Bloggen), Sternenvogelreisen (Sprache) und Smashing Magazine (Webdesign & Entwicklung). Homepage

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