Google hat Gemini als eigenständige Desktop-App für macOS veröffentlicht. Die App ist kostenlos, läuft ab macOS 15 und lässt sich per Option + Leertaste von überall auf dem Rechner aufrufen. Kein Browser nötig, kein Tab-Wechsel.
KI-News
Was bewegt die KI-Welt? Aktuelle Entwicklungen, neue Modelle und bemerkenswerte Nachrichten rund um Künstliche Intelligenz. Dieser Bereich ist neu und befindet sich im Beta-Betrieb.
OpenAI Codex wird zum Desktop-Agenten mit Zugriff auf den ganzen Rechner
OpenAI hat Codex, sein Coding-Tool für den Desktop, grundlegend erweitert. Die neue Version kann auf andere Programme zugreifen, den Bildschirm lesen, klicken und tippen. Dazu kommen ein eingebauter Browser, ein Bildgenerator und ein Gedächtnis, das sich Vorlieben und Arbeitsabläufe merkt. OpenAI meldet drei Millionen wöchentlich aktive Entwickler.
Alibabas Qwen3.6 macht Coding-Agenten für alle verfügbar
Alibabas Qwen-Team hat Qwen3.6-35B-A3B veröffentlicht, ein offenes Sprachmodell für agentengestütztes Programmieren. 35 Milliarden Parameter insgesamt, davon nur 3 Milliarden aktiv pro Token. Apache 2.0, Gewichte auf Hugging Face. Das Modell erreicht 73,4 % auf SWE-bench Verified und übertrifft damit viele kommerzielle Alternativen.
Claude Opus 4.7 löst Aufgaben, an denen der Vorgänger scheiterte
Anthropic hat heute Claude Opus 4.7 veröffentlicht. Das neue Modell ersetzt Opus 4.6 als stärkstes allgemein zugängliches Modell des Unternehmens und soll spürbare Verbesserungen bringen. So etwa bei Programmieraufgaben, Bildverarbeitung und der Fähigkeit, komplexe Aufgaben über längere Zeiträume konsistent durchzuführen. Der Preis bleibt unverändert bei fünf Dollar pro Million Input-Token und 25 Dollar pro Million Output-Token.
Anthropic stellt Enterprise auf nutzungsbasierte Abrechnung um
Claude Enterprise wird künftig nach Verbrauch abgerechnet. Der feste Seat-Preis von bis zu 200 Dollar pro Nutzer und Monat fällt weg. An seine Stelle treten 20 Dollar Grundgebühr plus ein Token-Tarif. Für Firmen, die Claude stark einsetzen, können sich die Kosten laut Marktbeobachtern verdoppeln oder verdreifachen.
Grok Computer soll den ganzen Rechner steuern
xAI hat die öffentliche Beta von Grok Computer angekündigt. Der KI-Agent soll nicht nur Fragen beantworten, sondern eigenständig Programme bedienen, Dateien verarbeiten und mehrstufige Aufgaben am Desktop erledigen. Das Private-Beta-Programm läuft seit einigen Tagen, die breite Testphase soll am 16. April beginnen.